Remshalden (ots) - Energieeffizienz wird beim Bauen immer wichtiger. Als Gründer der Energieberatungsagentur EnerPlan unterstützen Denis Löw, Andreas Hauf und Timo Munz Bauherren dabei, möglichst nachhaltige und energiesparende Eigenheime zu planen und so einen großen Teil der Strom- und Heizkosten zu sparen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Zuhause umweltfreundlich gestalten - und dabei bares Geld sparen.

Strom und Wärme werden immer teurer. Damit sich das Eigenheim später nicht als Kostenfalle herausstellt, müssen Bauherren daher unbedingt die Energieeffizienz von vornherein im Blick behalten. Einige der wichtigsten Maßnahmen sind sogar schon Pflicht - doch meist gibt es mehr Potenzial, als die meisten denken. Das bestätigen auch die Energieberater Timo Munz, Andreas Hauf und Denis Löw von EnerPlan. "Um maximal zu sparen, muss der Energieverlust im Haus minimiert werden. Schon mithilfe einiger simpler Tricks lassen sich mit minimalem Kostenaufwand Heizkosten sparen", so Timo Munz. "Eine einzelne Maßnahme kann hier jedoch noch nicht als Geheimwaffe gelten. Viel eher geht es darum, ein zusammenhängendes Energiesparkonzept zu entwickeln, das alle relevanten Faktoren berücksichtigt." Mit EnerPlan haben sich die drei Experten der Aufgabe verschrieben, nachhaltige und energetische Eigenheime zu planen. Sie wissen damit genau, wo das Potenzial liegt. Im Folgenden hat Timo Munz daher verraten, mit welchen Tricks Bauherren den Energieverbrauch nachhaltig reduzieren und damit der Umwelt wie auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes tun.

Je kompakter, desto besser: Energie sparen durch Minimierung der Außenfläche

Einen entscheidenden Beitrag zur Wärmeeffizienz leistet die Form des Gebäudes. Dabei gilt: Je kompakter ein Gebäude ist, desto weniger Wärme geht verloren. Dies lässt sich am besten anhand des A/Ve-Verhältnisses verdeutlichen. Dieses beschreibt das Verhältnis der freiliegenden Oberfläche (A) eines Gebäudes zu seinem Bruttovolumen (Ve). Ein möglichst niedriges A/Ve-Verhältnis bedeutet also, dass ein Gebäude im Verhältnis zu seinem Volumen eine geringe Außenfläche hat, über die Wärme verloren gehen kann.

Dieser Effekt macht sich auch auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar. So beträgt der durchschnittliche Jahresheizwärmebedarf eines Bungalows mit einem A/Ve-Verhältnis von 1 oder mehr laut Untersuchungen der TU Darmstadt rund 70 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter. Das entspricht etwa 150 Prozent des Bedarfs eines Reihenmittelhauses, dessen A/Ve-Verhältnis in der Regel zwischen 0,5 und 0,65 liegt.

Es besteht also ein enormes Potenzial zur Kostenersparnis, wenn schon bei der Planung darauf geachtet wird, möglichst kompakt zu bauen. Dies spart nicht nur Energie, sondern reduziert auch die zu dämmende Fläche, wodurch unter Umständen sogar Baukosten gespart werden können. Gleichzeitig bedeutet der geringere Verbrauch von Heizenergie, dass weniger Treibhausgase durch das Heizen freigesetzt werden. Der kompakte Hausbau ist damit nicht nur dem eigenen Geldbeutel zuträglich, sondern auch der Natur.

Wärmeverlust durch Fenster - Schwachstellen erkennen und beheben

Zusätzlich spielen die Fensterflächen eines Gebäudes eine tragende Rolle beim Thema Energieeinsparung. Schließlich sind diese die Schwachstelle in der Wärmedämmung eines Gebäudes. Dabei haben besonders Häuser mit großen Fensterflächen ein wesentlich höheres Risiko für den Wärmeverlust. Entsprechend wichtig ist es, auf moderne sowie energieeffiziente Fenster und eine sorgfältige Planung zu setzen. Entscheidend dabei ist in erster Linie auf energieeffiziente Scheiben und Rahmen zu setzen, die eine insgesamt hohe Qualität aufweisen und den Wärmeverlust so minimieren.

Darüber hinaus spielt auch die Position der Fenster eine tragende Rolle, um Energiekosten zu sparen. Je mehr Sonne im Laufe des Tages auf die Fenster fällt, desto geringer ist die Menge an Wärme, die über die Fensterfläche verloren geht. Sofern dies baulich möglich ist, sollte daher ein möglichst großer Teil der Fenster auf der sonnenbeschienenen Südseite des Hauses installiert werden. Das Institut für die Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken (IEMB) beziffert den zusätzlichen Wärmegewinn, der auf diese Weise erzielt werden kann, auf bis zu 30 Prozent mehr im Vergleich zu einem gleichartigen Gebäude mit nach Norden gerichteten Fenstern. Durch eine derart effiziente Nutzung der Fensterflächen können sowohl der Energieverbrauch des Hauses deutlich reduziert als auch Kosten eingespart und die Umwelt geschont werden - eine Win-win-Situation für Mensch und Natur.

Mit dem richtigen Energiesparkonzept zu weniger Kosten und mehr Nachhaltigkeit

Mit der richtigen Planung und einigen bauphysikalischen Kniffen ist es bereits möglich, einen Großteil der Heizkosten einzusparen - und das fast ohne zusätzliche Kosten. Wird ein Haus so konstruiert, dass das A/Ve-Verhältnis möglichst niedrig ist und die Fenster möglichst viel Sonne abbekommen, muss dort wesentlich weniger Energie zum Heizen aufgewendet werden als in einem Bauwerk aus den gleichen Materialien, das diese Faktoren nicht berücksichtigt.

Schlussendlich sind diese Maßnahmen jedoch nur ein kleiner Teil dessen, was beim Hausbau beachtet werden muss - der wichtigste Faktor ist und bleibt die Qualität. Wer sich im Vorfeld angemessen beraten lässt und auf hochwertige Baumaterialien setzt, erzielt langfristig die größte Energieersparnis.

Sie planen einen Hausbau oder eine Energiesanierung und wollen dabei die bestmöglichen Resultate erzielen und langfristig Energiekosten sparen? Dann melden Sie sich jetzt bei Timo Munz, Andreas Hauf und Denis Löw (https://enerplan-energieberatung.de/) und vereinbaren Sie einen Termin für Ihr unverbindliches Beratungsgespräch!

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