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MDR-Koproduktion "Lotte am Bauhaus" gleich zweimal erfolgreich bei "Seoul International Drama Awards 2019"

Lotte (Alicia von Rittberg) wartet im Meisterhaus in Dessau auf die Ankunft von Paul und ihrer Tochter Marie. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/MDR Mitteldeutscher Rundfunk/MDR/UFA Fiction/Stanislav Honzik"

Lotte (Alicia von Rittberg) wartet im Meisterhaus in Dessau auf die Ankunft von Paul und ihrer Tochter Marie. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/MDR Mitteldeutscher Rundfunk/MDR/UFA Fiction/Stanislav Honzik"

Leipzig (ots) - Beim wichtigsten Fernseh-Festival in Asien, den "Seoul International Drama Awards", wurde der ARD-Eventfilm "Lotte am Bauhaus" am 28. August gleich mit zwei Preisen geehrt: In der Kategorie "Bester Fernsehfilm" erhielt die MDR-Koproduktion den "Silver Bird Award" und Hauptdarstellerin Alicia von Rittberg wurde als "Beste Schauspielerin" ausgezeichnet.

"Unser Spielfilm erzählt die Geschichte der Bauhaus-Bewegung, die von Mitteldeutschland aus die ganze Welt erobert hat und bis heute Künstlergenerationen inspiriert. Deshalb bin ich besonders stolz, dass dieser Film auch internationale Anerkennung bekommt. In der kurzen Phase seines Bestehens hat das Bauhaus gezeigt, wieviel Kreativität und Experimentierfreude in einem weltoffenen und toleranten Klima entstehen können", freut sich MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi über die Auszeichnung.

"Ich gratuliere Alicia von Rittberg zu diesem internationalen Erfolg. Sie hat all den hochbegabten Frauen am Bauhaus, die bislang immer im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen, ein Gesicht gegeben. Sympathisch, klug und mit großartiger Lebendigkeit spielt sie die Rolle der Kunststudentin, die sich in einer Männerwelt Respekt verschafft", würdigt MDR-Fernsehfilmchefin Jana Brandt die Leistung der Schauspielerin. Zudem freut sich Jana Brandt darüber, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Alicia von Rittberg bei der ARD-Fernsehserie "Charité" (2017) mit dem Bauhaus-Film ebenso eindrucksvoll fortgesetzt werden konnte.

Großer Dank der Fernsehfilmchefin geht auch an den Regisseur Gregor Schnitzler und den Drehbuchautor Jan Braren sowie an das gesamte Schauspielensemble für die fulminante Teamleistung. Das hochemotionale Drama aus der Perspektive der fiktiven Kunststudentin Lotte Brendel verbinde auf hervorragende Weise Architektur-, Kunst- und Zeitgeschichte miteinander.

In diesem Jahr hatten sich 270 Produktionen aus 61 Ländern beim größten Fernsehfilmfestival Asiens beworben. Seit 2006 werden in Seoul internationale TV-Produktionen aus der Sparte Drama prämiert.

Zum Filminhalt: Weimar, 1921: Gegen den Willen ihrer Familie bewirbt sich die künstlerisch begabte Tischler-Tochter Lotte Brendel (Alicia von Rittberg) am Bauhaus - und wird angenommen. Das Bauhaus unter der Leitung von Walter Gropius (Jörg Hartmann) hatte nicht nur den Anspruch, Architektur, Handwerk und Kunst zu vereinen, hier sollte auch der "Neue Mensch" seinen Platz finden. Lotte folgt diesem modernen Lebensentwurf. In ihrem Kommilitonen Paul Seligmann (Noah Saavedra) findet sie einen Unterstützer und ihre große Liebe, die immer wieder auf eine harte Probe gestellt wird. Denn Anspruch und Wirklichkeit treffen auch am Bauhaus hart aufeinander: Wie Lotte Brendel standen die Frauen lange im Schatten der Bauhaus-Männer und mussten um ihre berufliche Anerkennung kämpfen.

Der Film ist eine Produktion der UFA FICTION in Koproduktion mit dem MDR, ARD Degeto und SWR sowie MIA Film für Das Erste, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) und den Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie. Die Redaktion lag federführend bei Jana Brandt und Sven Döbler (MDR), Redakteurin bei der ARD Degeto war Claudia Luzius, Redakteur beim SWR Michael Schmidl. Die Produzenten waren Benjamin Benedict und Nico Hofmann, ausführender Produzent Matthias Adler (UFA FICTION). Koproduzent war Michal Pokorný (MIA Film). Regie führte Gregor Schnitzler. Das Drehbuch hat Jan Braren geschrieben.

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MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich, Tel.: (0341) 3 00
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