Zum Weiterlesen: Bücher zum Thema "Crowdsourcing"
Führen uns Digitalisierung und Internet künftig auf den Weg verschärfter Ökonomisierung oder aber zu mehr Selbstbestimmung? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Hamburger Informatikprofessor Arno Rolf in seinem Buch Mikropolis 2010. Menschen, Computer, Internet in der globalen Gesellschaft. Im dritten Kapitel setzt er sich mit dem Web 2.0 auseinander und liefert Beispiele, wie das Mitmach-Internet kommerziell, aber auch als soziales Netzwerk genutzt wird. In diesem Zusammenhang erklärt er das Phänomen Crowdsourcing und dessen Auswirkungen auf die Arbeitswelt von heute und morgen.
Arno Rolf: Mikropolis 2010. Metropolis-Verlag, 216 S.; 19,80 Euro.
Schwarmintelligenz: In der Ära des Web 2.0 wird der Kunde zum aktiven Gestalter. Bürgerreporter bilden Meinungen, in Weblogs formieren sich basisdemokratische Gemeinschaften als Gegenpol zu den etablierten Medien. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Amateuren im Netz nimmt der Germanist Roberto Simanowski in seinem gleichnamigen Buch vor. Sein Fazit: In den Online-Foren ist viel Eitelkeit unterwegs und noch mehr Dilettantismus.
Roberto Simanowski: Amateure im Netz. Rowohlt-Verlag, 303 S.; 16,95 Euro.




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