Etwas sagen - und was anderes meinen
"Ich kann sagen, was ich will, keiner hört auf mich", deutet auf eine Projektion hin. Hier gibt der Sprecher die Verantwortung für eine unbefriedigende Gesprächssituation den anderen. Dabei liegt beim Sprecher selbst die Unfähigkeit zuzuhören, die er mit wortreichen Ausführungen auf seine Partner verlagert.
Rationalisierung: Für persönliche, emotionale Entscheidungen werden vernünftige Sachgründe gesucht.
Distanz: Im Gespräch wird das "Ich" vermieden. Man sollte darauf achten, dass sich entsprechende Formulierungen und Wendungen nicht unbeabsichtigt einschleichen.
Wolfgang Salewski: Die Kunst des Verhandelns, Wiley-VCH, 24,90 .




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