PC-Spiele tauschen statt kaufen
Geschäftsideen
Abenteuer, Action, Strategie, Sport - das Universum der PC- und Konsolenspiele ist riesig. Wer diese Vielfalt auch nur ansatzweise zu Haus testen will, muß einiges auf den Tisch legen: Neue Spiele kosten meist zwischen 50 und 60 Euro.
"Doch warum kaufen?", dachte sich Patrick Ströh und gründete im Sommer des vergangenen Jahres die Internet-Tauschbörse "Wooosh" - damals noch mit seinem Partner Peter Geerken, der mittlerweile ausgestiegen ist. Das Prinzip ist einfach: Nach einer Anmeldung gibt der Nutzer an, welche Spiele er anbietet und welche er dafür haben will. Ist ein Tauschpartner gefunden, prüft Ströh zunächst, ob es sich um vollständige und originale Spiele handelt und sendet sie dann weiter. Pro Tausch zahlen Nutzer 5,90 Euro.
Ströh, der den Großhandelsbetrieb seiner Eltern weiterführt, wollte die privat finanzierte Tauschbörse eigentlich nebenberuflich betreiben. Daran ist kaum mehr zu denken: "Die Plattform lief vom Start weg so gut, daß wir sie ständig weiterentwickelt haben", sagt er. Inzwischen zählt der 36jährige Gründer rund 700 Stammkunden in seiner Kartei. "Nicht wenige davon sind Eltern, die Spiele für ihre Kinder tauschen", erzählt Patrick Ströh.
Zum Schutz vor Nachahmern sind einige Funktionen der für "Wooosh" entwickelten Software patentrechtlich geschützt. Jetzt will der Gründer mittels Kooperationen die Tauschbörse noch bekannter machen. Eine erste sei bereits mit dem Internet-Spieleportal "4players.de", einer Tochter der freenet AG, vereinbart, berichtet er.
Zu finden ist das Spiele-Portal unter www.wooosh.de. Telefonischer Kontakt zum Gründer Patrick Ströh unter Tel. (040) 60 76 68 20.



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