Im Business sind Anzug und Kostüm weiterhin Pflicht
Je höher die Position, desto offizieller die Business-Kleidung - das gilt auch im Sommer: Dazu gehört für Männer der dreiteilige Anzug uni oder mit Nadelstreifen, in Dunkelblau oder Anthrazit, ein weißes, langärmeliges Hemd mit Umschlagmanschetten, schwarze Schuhe und Strümpfe. Entsprechend gilt für Geschäftsfrauen das Kostüm mit weißer oder cremefarbener Bluse. In der Praxis aber überwiegen Mischformen zwischen der hochoffiziellen und halboffiziellen Businesskleidung, etwa der dunkle Nadelstreifenanzug ohne Weste und Umschlagmanschetten oder für die Dame das T-Shirt unter einem Hosenanzug.
Was aber auch bei steigenden Temperaturen in der Business-Welt nicht toleriert wird, sind:
bei Männern: kurze Socken (bloße Haut darf bei einem übergeschlagenen Bein nicht zu sehen sein), mehr als zwei Muster am Körper, offene Schuhe und das Ablegen des Jacketts, ohne vorher um Erlaubnis gefragt zu haben. Diese kommt vom Ranghöchsten oder vom Gastgeber.
bei Frauen: unbedeckte Schultern, Oberarme und Beine, sichtbare Sliplinien, hautenge Kleidung, Sandalen oder Stilettos, Parfumwolken, klirrender Schmuck.
Quelle: Nandine Meyden: Business-Etikette. Cornelsen Verlag Scriptor, 124 Seiten, 6,95 Euro.




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