Studie: 40 bis 60 Hunde finanzieren einen Arbeitsplatz
"Ökonomische Gesamtbetrachtung der Hundehaltung in Deutschland" heißt die Studie des Volkswirtschaftlichen Seminars der Universität Göttingen, die die wirtschaftliche Bedeutung des Vierbeiners in Zahlen ausdrückt. Hier einige davon:
Die Ausgaben in Zusammenhang mit der Hundehaltung haben einen Anteil von 0,22 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Das entspricht einem Fünftel des Beitrags der Landwirtschaft.
Hundehaltung verbessert die Gesundheit und reduziert so die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten um mehr als zwei Milliarden Euro, das sind 0,875 der Gesamtaufwendungen.
40 bis 60 Hunde "finanzieren" einen Arbeitsplatz.
700 Millionen Euro Umsatz entstehen in deutschen Tierarztpraxen bei der Behandlung von Hunden. Die Arbeitsplätze von 15 000 Tierärzten und Helfern hängen direkt am Hund. Der Umsatz für Hunde-Arzneimittel beträgt rund 150 Millionen Euro, der Aufwand in Tierheimen liegt bei 70 Millionen.
Zwei der fünf Millionen Hunde in Deutschland sind haftpflichtversichert, bei Prämien zwischen 50 und 120 Euro pro Jahr nimmt die Versicherungswirtschaft so 100 bis 240 Millionen Euro ein. Hundesalons setzen 50 Millionen Euro jährlich um, Hundepensionen 14 Millionen Euro.
Die Gemeinden streichen jährlich 220 Millionen Euro Hundesteuer ein. Ihre Ausgaben für die Beseitigung "negativer Begleiterscheinungen der Hundehaltung" machen aber nur einen Bruchteil der Summe aus.
Die Studie steht auf den Internetseiten der Universität Göttingen zum Download bereit, Suchbegriff "Hundehaltung": www.uni-goettingen.de



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