Tips für Assessment Center
Trainieren Sie typische Übungen eines AC:
1. Aufgaben in der Selbstpräsentation sind etwa "Stellen Sie sich der Gruppe vor!" oder "Beschreiben Sie Ihre beruflichen Aufgaben, und entwickeln Sie eine Vision für Ihren Arbeitsbereich!"
2. Gruppendiskussionen werden über allgemeine oder branchenspezifische Themen geführt, etwa "Welche Trends werden die nächsten zehn Jahre bestimmen?" oder "Welche Maßnahmen sind geeignet, um unsere Marktanteile zu erhöhen?"
3. Vorträge drehen sich meist um Themen wie Branchenentwicklung, Mitarbeiterqualifikation, Verbesserungen. Denken Sie an fachfremde Zuhörer: nicht zu viele Fachtermini. 4. Im Mitarbeiter- bzw. Kundengespräch begegnen Ihnen problematische Fälle. Es kommt darauf an, fair, freundlich, führungsstark bzw. dienstleistungsorientiert zu bleiben.
5. In der Fallstudie sind Branchen- und Fachwissen sowie Soft Skills gefragt. Ihnen wird ein Szenario präsentiert, das Sie auswerten und zu dem Sie eine Entscheidungsvorlage erarbeiten.
6. Der Postkorb ist eine Entscheidungsübung unter Zeidruck: Sie müssen Schriftstücke nach Prioritäten sinnvoll abarbeiten.
Zeigen Sie im AC ein möglichst breites Verhaltensspektrum. Wer sich versteckt, kann nicht bewertet werden.
Machen Sie sich nach jeder Übung Notizen (Was ist mir gut gelungen?). So können Sie im Feedbackgespräch gezielte Fragen stellen.
Nutzen Sie Ihre Teilnahme als Übungschance. Wer im AC durchfällt, ist nicht zwangsläufig schlecht. Er paßt eben nur nicht zu diesem Unternehmen.
Buchtip: "Assessment Center" von Christian Püttjer und Uwe Schnierda, Campus, 126 Seiten, 9,90 Euro.



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