Studie
Nur sieben Prozent der Manager wandern aus
Die Auswanderungsquote der Führungskräfte in Deutschland ist gering. Lediglich sieben Prozent wagten 2009 für die Karriere den Schritt ins Ausland.
Die Auswanderungsquote der Führungskräfte in Deutschland ist gering. Lediglich sieben Prozent wagten 2009 für die Karriere den Schritt ins Ausland. Das ergab eine internationale Studie des Karrieredienstes Experteer. Das Verhältnis des Netto-Talente-Import zum Netto-Talente-Export ist relativ ausgeglichen. Die Gruppe der nach Deutschland zuziehenden Spitzenkräfte war nur um sechs Prozent größer als die der Auswanderer. International verglichen liegt Deutschland mit seinen sieben Prozent an auswandernden Managern hinten. Im Europaschnitt sind es knapp 17 Prozent, die ihre Chancen im Ausland testen.
Die Schweiz bleibt das beliebteste Auswanderungsziel der deutschen Spitzenkräfte. 26 Prozent der Karriereauswanderer zog es in das Alpenland. Danach folgen Großbritannien mit acht sowie die USA und Österreich mit etwa sieben Prozent. Wirft man einen Blick auf die Einwanderer, so ergibt sich auf den ersten Plätzen die genau gleiche Reihenfolge, sie kommen mit gut 13 Prozent aus der Schweiz, gefolgt von gut zehn aus den USA und über acht Prozent aus Großbritannien.
Nicht nur deutsche Autos, auch die Spitzenkräfte aus der deutschen Automobilindustrie sind mit einem Anteil von 36 Prozent im Europavergleich der Exportschlager. Weitere Industriezweige, in denen überdurchschnittlich viele Deutsche im Ausland Karriere machen, sind mit knapp 30 Prozent die Elektroindustrie sowie mit knapp 27 Prozent die Experten aus dem Maschinenbau.
Die internationale Studie des Karrieredienstes Experteer wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut OMIS Research erstellt. Sie wertete anonym das Migrationsverhalten von mehr als 20.800 Führungskräften während eines Jahres aus.



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