Üble Tricks am Arbeitsplatz: Gehen Sie in die Offensive
Direkte Ansprache: Der erste Schritt ist immer ein Vieraugen-Gespräch. Bei verleumderischem Flurfunk kann man sagen: "Ich habe gehört ..." Streitet der Intrigant alles ab, sollte das angenommen werden. Das bietet ihm die Möglichkeit zum Rückzug. Also antworten: "Gut, dann habe ich das wohl falsch verstanden, das freut mich sehr." Damit sind die Bande nicht zerrissen, eine Zusammenarbeit bleibt möglich. Anklagende Formulierungen, wie "Sie haben über mich gesagt ..." führen dagegen leicht zur Eskalation. Ein Vieraugen-Gespräch stellt einen Warnschuss dar. Es zeigt: Stopp! Mit mir nicht!
Verbündete suchen: Während unter Mobbern meist nur einer zu leiden hat, sind Intriganten eher wahllos. Meist findet man weitere Geschädigte, mit denen man zusammen den Intriganten erneut zur Rede stellen kann. Wieder geht es um das Signal: Hinterhältiges Verhalten wird nicht toleriert! Bleibt der Kollege uneinsichtig, könnte eine Drohung nützlich sein: "Wenn das so weitergeht, bin ich/sind wir gezwungen, den Sachverhalt offiziell zu machen."
Offizieller Beschwerdeweg: Zeigt sich der Kollege weiter "beratungsresistent", muss als letzte Konsequenz der Beschwerdeweg eingeschlagen werden: den Chef informieren, dann in der Hierarchie immer weiter nach oben.




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