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16.08.10

Schufa

Wer ist die Schufa?

Die Schufa ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, die sich sowohl mit dem Schutz der Kreditgeber als auch der Kreditnehmer befasst.

Schufa


Bei dem Wort Schufa zucken die meisten zunächst zusammen. Dabei ist die Schufa eigentlich gar nicht so negativ wie ihr Ruf es besagt. Die Schufa schützt zum einen den Kreditgeber, bewahrt jedoch auch den Kreditnehmer.

Aber von vorne: Schufa steht für die Abkürzung der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Die Aufgabe dieser Gemeinschaft ist es, den Kreditgeber, der auch Gläubiger genannt wird, davor zu schützen, dass er durch seine Kreditvergabe Verluste einstreicht. Zum anderen muss die Schufa jedoch auch dafür sorgen, dass der Kreditnehmer, der so genannte Schuldner, sich nicht zu sehr verschuldet.

Die Schufa ist dazu befugt, Auskünfte über offene Forderungen und Mahnungen sowie eidesstattliche Versicherungen und Privatinsolvenzverfahren zu geben. Sie informiert jedoch auch darüber, ob eine Person kreditfähig ist oder nicht. Insgesamt sind in Deutschland etwa 433 Millionen Daten von 65 Millionen Personen, die Besitzer von Girokonten, Kreditkarten, Handyverträgen, Leasingverträgen, Krediten oder Rechnungen aus dem Versandhandel sind, bei der Schufa gespeichert (Stand 2009).

Die Schufa ist übrigens keine staatliche Behörde, bei der Schufa handelt es sich um ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen, das sich durch etwa 4500 Vertragspartner finanziert. Diese liefern der Schufa die Daten. Zu den Vertragspartnern gehören beispielsweise Banken, Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen und Versandhändler.

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