800 Millionen zu viel für Strom bezahlt?
Hamburg. Die Bundesnetzagentur hat ein Missbrauchsverfahren gegen die vier großen deutschen Stromkonzerne eingeleitet. Es geht dabei um möglicherweise überhöhte Stromrechnungen in der Größenordnung von 800 Millionen Euro. Dabei wird dem Vorwurf nachgegangen, dass E.on, RWE, Vattenfall und EnBW Möglichkeiten zum Austausch sogenannter Regelenergie nicht ausreichend genutzt hätten. Regelenergie ist nötig, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Sie wird extra zu diesem Zweck produziert und dann anderen Stromanbietern, die die Netze der Großen nutzen, in Rechnung gestellt. "Müssten wir die Kosten für die Regelenergie nicht tragen, dann könnten wir unseren Strom deutlich günstiger verkaufen", sagte ein Sprecher des Hamburger Ökostromanbieters Lichtblick, der das Verfahren ins Rollen brachte.




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