Flugzeugmesse in Hamburg - Höher, schneller, leichter
Hamburg. Der Umweltschutz ist auch in der Kabinenentwicklung von Flugzeugen eine der größten Herausforderungen. So entwickeln die Hersteller immer leichtere Materialien unter anderem für Sitze oder Bordküchen. Die neuesten Produkte und Dienstleistungen zeigen 500 Aussteller aus 27 Ländern bis Donnerstag auf der weltgrößten Fachmesse, der Aircraft Interiors in Hamburg. "Es geht in der Luftfahrt vor allem um Kraftstoffersparnis", sagte Boeing-Manager Klaus Brauer.
Die Kabinenausstattung hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren beim Kampf um Passagiere entwickelt. Die Gesellschaften argumentieren mit Sitzkomfort, Unterhaltungsprogrammen oder Menüvielfalt. So stellt Airbus auf der Aircraft Interiors sein neues Bordküchenkonzept vor. "Hierbei verzichten wir auf Metallwagen, die mit Essen beladen an Bord gebracht und dort genutzt werden. Stattdessen gibt es leichte und stylische Wagen für den Service in der Luft", sagt der Sprecher von Airbus, Tore Prang. Das Essen werde künftig in Kisten an Bord geschafft.
Der Hamburger Zulieferer Dasell stellt eine Halle weiter sein neues Urinal vor. Da auf Langstreckenflügen mehr als 75 Prozent der Passagiere männlich seien, würden die neuen Toilettenkonstruktionen Platz für vier zusätzliche Sitzplätze schaffen.
Am Stand von Andreas Fleck geht es weniger um Platzersparnis oder Gewichtsreduzierung. Das Unternehmen FahnenFleck produziert für verschiedene Airlines Uniformen und bestickt Sitzbezüge für private Kunden. "Das Geschäft bringt uns riesigen Spaß", so Fleck. Er arbeitet bei den einzelnen Aufträgen eng mit Lufthansa Technik zusammen.




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