"Wir waren wie zwei Hasen . . ."
"Nach dem ersten Blickkontakt war klar, dass Uhl mich wollte und keine andere. Schon nach zehn Minuten gingen wir aufs Zimmer", berichtet die Ex-Prostituierte Lola in der neuen Ausgabe des Magazins "Vanity Fair". Auch andere VW-Größen wie Arbeitsdirektor Peter Hartz, Konzernbetriebsratschef Klaus Volkert und Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer hätten an der Party teilgenommen. Zu mehr als "Körperkontakt" sei es mit Uhl jedoch nicht gekommen, beteuert die Ukrainerin, für die es sich angeblich um ihre Debütnacht als Prostituierte handelte. "Wir waren wie zwei Hasen, die Angst haben vor dem Wolf." Nach dem Abend habe sie sich über die üppige Bezahlung von 1000 Mark gefreut: "Wow, leicht verdientes Geld! Bisschen streicheln, bisschen Champagner trinken, bisschen reden." An jeden der Beteiligten könne sie sich genau erinnern - auch Peter Hartz, ehemaliger VW-Konzernvorstand, sei ihr im Gedächtnis geblieben. Sie habe damals gedacht, "das ist ein Mann, ein richtiger Mann. Man merkt sofort, dass er ein Chef ist." Klaus-Joachim Gebauer, damaliger VW-Personalmanager, sei laut ihrer Aussage an besagtem Abend mit zwei Mädchen im Whirlpool gewesen. "Gebauer war der Anführer. Er wusste genau, wie alles läuft", so die ehemalige Prostituierte. Mit ihren Aussagen will die junge Frau jedoch kein Öl ins Feuer gießen: "Die Männer haben sich gegenseitig verpfiffen", sagt sie und betont, dass sie lediglich ein paar Details liefere. Sie nimmt ihren ehemaligen Kunden sogar in Schutz: "Er ist einfach in die falschen Kreise geraten. Es tut mir sehr leid für Herrn Uhl und seine Familie."




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