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Wirtschaft

100 Millionen Euro für Silvester-Feuerwerk

HAMBURG. 100 Millionen Euro werden die Deutschen in diesem Jahr für Böller und Raketen ausgeben, erwartet Klaus Gotzen, Geschäftsführer des Verbands der pyrotechnischen Industrie (VPI). 80 Prozent des Jahresumsatzes macht die Branche im Silvesterverkauf, der heute beginnt und stets an den letzten drei Werktagen des Jahres stattfindet. "2004 gab es wegen der außergewöhnlich hohen Spendenbereitschaft für die Tsunami-Opfer Umsatzeinbußen von rund zehn Prozent", so Gotzen. "Wir hoffen, daß wir die 100-Millionen-Euro-Marke 2005 wieder erreichen."

Generell sei das Geschäft mit Krachern und Lichteffekten jedoch stagnierend. Umsatzzuwächse seien nur durch optimales Wetter zu erwarten - trocken und nicht zu kalt solle es sein. "Regnet es an den drei Tagen vor Silvester oder herrscht starker Frost, kostet uns das Umsatz."

Im Trend liegt laut VPI optisch effektvolles Batterie- und Systemfeuerwerk, das nur einmal gezündet werden muß und anschließend minutenlang spektakuläre Leucht- und Geräuschkombinationen erzeugt. Wie alle Böller und Raketen dürfen diese Feuerwerkskörper jedoch erst am Silvesterabend ab 18 Uhr gezündet werden. Bis zum Neujahrstag um sieben Uhr morgens ist böllern erlaubt. Wer außerhalb dieser Zeit herumknallt, begeht eine Ruhestörung.

Auch in diesem Jahr warnen Polizei und Feuerwehr wieder vor sogenannten Polen-Böllern, die illegal über die Grenze geschmuggelt werden. Sie sind oft mangelhaft, haben eine zu kurze Zündschnur und können zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.nis

 

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