Die Stadt der guten Ideen
Menso Heyl, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, lobte Hamburg in seiner Rede als "gutes Pflaster für Geschäftsideen, die aus dem Kontakt unterschiedlicher Länder und Weltreligionen erwachsen". Der Gründerpreis stehe dafür, "Neues einzuführen, Bestehendes zu verbessern und das über Jahrzehnte durchzuhalten". Heyl sagte über den Sieger in der Kategorie "Existenzgründer", Coskun Costur, er beweise mit seinem türkischen Hamam auf St. Pauli, dass entspanntes Schwitzen Einkommen und Arbeitsplätze bringe.
Die Chefs des in der Kategorie "Unternehmer" ausgezeichneten Outdoorspezialisten Globetrotter lobte Heyl vor allem wegen der Produktvielfalt in ihren Läden. Wo sonst bekomme man Expeditionsnahrung, Taschensonnenuhren, einen mit Kohle beheizten Taschenofen und ein Eisangel-Set für lauschige Stunden nördlich des Polarkreises?
Es müssen laut Heyl aber "gar nicht ausgefallene Dinge sein", die ein großer Unternehmer anbietet. Damit meinte er den Sieger des Gründerpreises in der Kategorie "Lebenswerk", Ludwig Görtz. Ihm sei es gelungen, die Kunden vor allem durch Qualität an seine Schuhgeschäfte zu binden. So sagten viele Hamburger mittlerweile nicht mehr: "Ich gehe Schuhe kaufen", sondern: "Ich gehe zu Görtz."




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