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Wirtschaft

Hamburg und Umland: 15 600 Immobilien zur Auswahl

Teil der Serie: "Mein Weg zum Traumhaus": Tipps rund um die Immobiliensuche.

Hamburg. Das Angebot an Immobilien in Hamburg kann verwirrend groß sein: Mehr als 15 600 Eigentumswohnungen und Häuser standen Anfang des Jahres in der Hansestadt und im näheren Umland zum Verkauf - rund 20 Prozent davon sind Neubauten, der größere Rest gebrauchte Immobilien aus dem Bestand. Das kann eine Suche schnell endlos erscheinen lassen.

"Man sollte sich vor allem bei der Suche nach einem Eigenheim nicht selbst unter Druck setzen", rät Philip Schulze, Geschäftsführer von Immonet. Das gemeinsame Online-Immobilienportal von Axel Springer und Ring Deutscher Makler (RDM) umfasst bundesweit 160 000 Objekte, davon 12 000 in Hamburg (im Internet: www.immonet.abendblatt.de sowie: www.haspa.immonet.de). "Ein normaler Suchprozess dauert leicht sechs bis zwölf Monate", sagt er. Wichtig sei, ein Gefühl für den Markt zu bekommen: "Man muss beurteilen können, was der faire Wert einer angebotenen Immobilie ist." Um das zu erreichen, empfehlen auch die Experten der Verbraucher-Zentrale Hamburg, mindestens 20 bis 30 Immobilien zu besichtigen.

Der beste Weg, um sich einen ersten Marktüberblick zu verschaffen, seien die Immobilienanzeigen in der regionalen Tageszeitung, rät Philip Schulze, der die Zahl der Suchenden auf dem Hamburger Markt auf derzeit rund 40 000 schätzt. Im Hamburger Abendblatt werden durchschnittlich jede Woche mehr als 4000 Kaufimmobilien im Anzeigenteil angeboten. Gut geeignet ist für den ersten Marktüberblick zudem der neue Titel Hamburger Abendblatt Immobilien, der immer am ersten Dienstag eines Monats erscheint. Die erste Ausgabe mit rund 400 Immobilien, die jeweils mit einem Foto vorgestellt werden, war Anfang April schnell vergriffen. Die zweite Ausgabe gibt es ab kommenden Dienstag, dem 4. Mai, kostenlos in allen Haspa-Filialen.

Wer bereits eine Idee von seiner Traumimmobilie hat - Eigentumswohnung oder Haus, Größe, Lage und Preis - könne dann auch gezielt im Internet bei Immonet suchen, so Schulze. Der Vorteil hier: Es können sehr präzise die Suchkriterien vorgegeben werden, etwa das Preislimit, bevorzugte Stadtteile, die Quadratmetergröße oder auch spezielle Wünsche wie ein Balkon.

"Zusätzlich gibt es bei uns einen Suchagenten, der Immobiliensuchende automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn ein passendes Objekt in der Datenbank gefunden wird - täglich, wöchentlich oder monatlich", erläutert der Immonet-Geschäftsführer. Bereits 14 000 Nutzer lassen sich so kostenlos auf dem Laufenden halten, ohne ständig online eine erneute Suchanfrage bei Immonet zu stellen.

Wenn die Vorstellungen vom Wunschobjekt vorhanden sind, kann als weitere Möglichkeit der Immobiliensuche auch ein Gesuchinserat in der Zeitung platziert werden. Die Wirkung wird von vielen Suchenden noch unterschätzt: "Viele Makler lesen regelmäßig diese Immobiliengesuche und schauen in ihrem Angebot nach, ob sie ein passendes Objekt haben", sagt Philip Schulze. Doch auch private Verkäufer würden so häufig Kontakt zu Interessenten aufnehmen - dann entfällt sogar die Maklercourtage, die in Hamburg in der Regel etwas mehr als sechs Prozent beträgt, jedoch grundsätzlich immer verhandelbar ist.

Schließlich können Immobiliensuchende noch durch ihre Wunschstadtteile fahren oder spazieren und nach den Schildern von Maklern und Bauträgern Ausschau halten, die Grundstück und Haus aus einer Hand anbieten. "Vor allem Bauträger bekommen viele Anfragen von Interessenten durch ihre Baustellenschilder", weiß Schulze.

 

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