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Wirtschaft

Traumhaus: Finale beginnt

Gewinnspiel um das Viebrockhaus, das Abendblatt, Haspa und LBS verlosen. Familie Wolf aus Neumünster ist der erste Teilnehmer der Endrunde

Hamburg. Die ersten Finalteilnehmer im Gewinnspiel um das Viebrockhaus stehen fest: Juliane (38) und Mario (31) Wolf aus Neumünster werden Pfingstsonntag in einer Show mit neun weiteren Finalisten, die noch gesucht werden, um das Traumhaus im Wert von mehr als 175 000 Euro kämpfen.

"Ich habe den Wunsch nach einem eigenen Haus schon seit meiner Schulzeit", sagt der gebürtige Hamburger Mario Wolf, der in Niendorf aufgewachsen ist. Und seit einem Jahr informieren sich die Eltern des 20 Monate alten Titus auch schon über Neubauhäuser und Finanzierungen. "Ein großer Garten ist für uns wichtig, da wir gerne an der frischen Luft sind, grillen und dazu Gitarre spielen", sagen Juliane und Mario Wolf, die sich vor vier Jahren in einem Hamburger Motorradgeschäft kennen lernten und im vergangenen Jahr geheiratet haben. Zudem habe Titus "sehr viel Power und muss sich ständig bewegen", sagen sie.

Das muss der Sohn von Vater und Mutter geerbt haben, denn auch die Eltern können nicht lange stillsitzen: "Zusammen verfügen wir über ein schier unglaubliches Potenzial an Kreativität und Ideen, das unsere Köpfe des öfteren auf Medizinballgröße anschwellen lässt. So taumeln wir denn wie überdimensionale Stecknadeln mit nicht ganz so bunten Köpfen durch die viel zu engen Räume unserer jetzigen Behausung auf der Suche nach einem neuerlichen Ventil, durch das der Ideendruck entweichen kann", bewarb sich die Programmiererin und Hobbymalerin Juliane Wolf, die in Kiel aufgewachsen ist, um das Viebrockhaus.

"Gleich nach dem Aufwachen und der Bewertung des Wetters neigen wir zur Entscheidungsfindung: Bauen wir ein Möbelstück um? Reparieren wir das Kinderspielzeug mit improvisierten Ersatzteilen? Drehen wir den Film weiter? Optimieren wir den Selbstausbau unseres Bullis? Erfinden wir ein neues Spielgerät? Malen wir ein neues Bild? Oder üben wir einen neuen Song auf der Gitarre?", heißt es weiter in der Bewerbung für das Traumhaus. Um all diese Ideen in die Tat umzusetzen, benötige man eben viel Platz in einem eigenen Haus mit Garten, schließt Juliane Wolf. Ein Argument, das die Gewinnspiel-Jury überzeugt hat.

Heute wohnt die kleine Familie, die gern noch weiteren Zuwachs hätte, in einem gemieteten Haus in Neumünster. "Es ist aber ein recht altes Haus, schlecht isoliert und nichts auf lange Dauer für uns", sagt Mario Wolf, der in Hamburg als Ingenieur für Medientechnik arbeitet. "In Hamburg konnten wir uns kein Haus zur Miete leisten, und eine Etagenwohnung ist kaum noch vorstellbar", sagt er. Auch das Traumhaus würde wegen der Grundstückspreise in Hamburg wahrscheinlich in Schleswig-Holstein gebaut werden - falls sie die Gewinner sein sollten. "Den Termin am Pfingstsonntag haben wir uns jedenfalls schon dick im Kalender markiert", sagen beide.

 

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