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Am Mittag hat sich erneut ein heftiges Erdbeben in Norditalien ereignet

Wirtschaft

Jeder Vierte will ein Eigenheim

Studie: Hausbesitzer in Hamburg mit Wohnsituation zufriedener als Mieter. Abendblatt, Haspa und LBS verlosen Haus im Wert von 175 000 Euro beim großen Gewinnspiel.

Hamburg. Täglich wird der Stapel der Bewerber höher für das Viebrockhaus, das das Hamburger Abendblatt gemeinsam mit der Haspa und der LBS Bausparkasse Hamburg verlost. Mehrere Hundert Einsendungen wurden bis gestern Abend registriert - und noch kann mitgemacht werden beim großen Gewinnspiel im Rahmen der Abendblatt-Serie "Mein Weg zum Traumhaus" (Teilnahmebedingungen und -coupon unten).

Doch der große Andrang auf den Hauptpreis im Wert von mehr als 175 000 Euro ist verständlich. Denn jeder vierte Hamburger, der heute zur Miete wohnt, träumt vom eigenen Haus. Das ergab eine neue repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid in der Hansestadt durchgeführt hat.

"Der Zeitpunkt, ins Eigentum zu wechseln, ist auf Grund niedriger Zinsen und eines großen Angebotes derzeit außerordentlich günstig", sagt Harald Vogelsang, Vorstandsmitglied der Haspa. Dennoch sind die Gründe für den Wunsch nach einem eigenen Haus, die in der Umfrage von den Hamburgern am häufigsten genannt wurden, eher emotionaler Art: So gaben 91 Prozent als entscheidenden Vorteil an, dann endlich "der eigene Herr im Haus" zu sein und dadurch mehr Freiheiten zu haben. Für ebenso viele ist entscheidend, endlich keine Miete mehr an einen Vermieter zahlen zu müssen. Der Aspekt der Altersvorsorge erreicht nur bei Familien mit niedrigem Einkommen eine ähnlich große Relevanz von rund 90 Prozent.

Auch dies könnte ein Grund für den Trend zum eigenen Haus im Grünen sein: Derzeit sind nur 23 Prozent der befragten Hamburger, die heute in einer Mietwohnung leben, mit ihrer aktuellen Wohnsituation zufrieden, bei Besitzern einer Eigentumswohnung sind es dagegen schon knapp 40 Prozent. Am zufriedensten mit ihrer Wohnsituation sind laut der Umfrage jedoch die Eigentümer von Einfamilienhäusern: 56 Prozent gaben an, mit den eigenen vier Wänden sowie der Lage rundum zufrieden zu sein.

Auch nach Stadtregionen lässt sich die Zufriedenheit der Hamburger einteilen: So sind die Menschen in den nördlichen Stadtteilen wie Niendorf, Hummelsbüttel Wellingsbüttel, Poppenbüttel oder Sasel am glücklichsten mit ihrem Wohnumfeld (43 bis 45 Prozent). Auf Werte knapp über 40 Prozent kommen auch Stadtteile im Westen wie Blankenese, Nienstedten oder Flottbek. Südlich der Elbe sind immerhin noch 35 Prozent der Befragten mit ihrer Wohnsituation zufrieden und im Hamburger Osten gaben dies 29 Prozent an. Doch die erste Überraschung dürfte der Wert für den Wandsbeker Bereich mit nur 18 Prozent rundum glücklicher Bewohner sein. Hier gaben besonders viele Befragte an, lieber in einen anderen Stadtteil umziehen zu wollen - vorzugsweise nach Winterhude.

Die zweite Überraschung der Umfrage: In der Rangliste der zehn beliebtesten Stadtteile - gemessen am Grad der Identifikation der Bewohner - landet Bergedorf auf Platz zwei hinter Blankenese, aber vor Winterhude (3.), Eppendorf (4.), Eimsbüttel (5.), Rahlstedt (6.), Volksdorf (7.), Poppenbüttel (8.), Harburg (9.) und Harvestehude (10.).

Gut, dass der Gewinner des Viebrockhauses - wegen zahlreicher Nachfragen rechts noch einmal die Grundrisse - den künftigen Standort selbst bestimmt. Denn das passende Grundstück ist nicht im Gewinn enthalten.

 

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