Bestatter: Neuerdings auch Lehrberuf
Nachdem Bestatter bisher keine spezielle Ausbildung brauchten, gibt es seit wenigen Monaten einen entsprechenden Lehrberuf. Die Ausbildung zur so genannten Bestattungsfachkraft dauert drei Jahre. Sie teilt sich in eine Berufsschulzeit von 13 Wochen im Jahr und eine betriebliche Ausbildung.
Dabei ist der Beruf auch Berufung: Er fordert vom Auszubildenden nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, die durch den Verlust eines nahen Angehörigen in einer belastenden Trauersituation sind. Die Ausbildung ist deshalb anspruchsvoll und umfasst neben Recht, Betriebswirtschaftslehre und Grabmachertechnik auch die Trauerpsychologie. Dazu kommen noch Warenkunde sowie Wissen über Dekoration, Kultur und Religionen. (HA)




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