Sparkasse Südholstein bekommt Hilfe aus dem Sicherungsfonds
Die Sparkasse Südholstein bekommt in der Finanz- und Wirtschaftskrise Hilfe vom Sicherungsfonds des Schleswig-Holsteinischen Sparkassen- und...
Neumünster. Die Sparkasse Südholstein bekommt in der Finanz- und Wirtschaftskrise Hilfe vom Sicherungsfonds des Schleswig-Holsteinischen Sparkassen- und Giroverbands. Es sei abzusehen, dass das Institut in die Gefahrenzone komme, sagte gestern die Sprecherin der Sparkasse, Imke Gernand. Der Verbandsvorstand des Sparkassen- und Giroverbandes habe beschlossen, das Institut zu stärken, um sicherzustellen, dass die Sparkasse Südholstein die Belastungen aus der Finanzmarktkrise bewältigen kann. Gernand nannte Verlustzuweisungen der angeschlagenen HSH Nordbank als ein mögliches Problem. Über die genaue Art und den exakten Umfang der Hilfe sei noch nicht entschieden worden.
Auch der Sprecher des Sparkassen- und Giroverbands, Alf Gerrit Christiansen, bestätigte den Beschluss. "Gemäß den Regularien ... werden die Sparkassen des Landes die Sparkasse Südholstein solidarisch unterstützen...", hieß es in einer Mitteilung des Verbandes vom Donnerstag. Damit könne die Sparkasse der starke Partner für die Versorgung der Region mit Krediten bleiben.
Auf die Kunden der Sparkasse Südholstein hat diese Regelung nach Gernands Angaben keine Auswirkungen. Es gehe um eine "rein organisationsinterne Regelung". Das Geldinstitut mit einer Bilanzsumme von insgesamt 6,05 Milliarden Euro verwaltete im Jahr 2007 nach eigenen Angaben Kundeneinlagen in Höhe von 3,25 Milliarden Euro. Sie hat 5,00 Milliarden Euro Kredite ausgereicht. In 49 Filialen arbeiten etwa 1200 Angestellte. Die Sparkasse Südholstein deckt die Kreise Segeberg und Pinneberg sowie die kreisfreie Stadt Neumünster ab.



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