Ausgezeichnete Wirtschaftsbibliothek ZBW
Hamburg. Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) ist als "Ausgewählter Ort" im Wettbewerb "Deutschland - Land der Ideen" ausgezeichnet worden. Die weltweit größte Bibliothek für Wirtschaft sei ein "Symbol für die Demokratisierung des Wissens und damit eine unmittelbare Investition in die Zukunft", sagte gestern Henning Oldenburg von der Deutschen Bank, die den Wettbewerb mitfinanziert hat.
Ziel der Zentralbibliothek, in die vor einem Jahr das komplette Archiv des mittlerweile aufgelösten Hamburger Forschungsinstituts HWWA integriert wurde, sei es, "Wissenschaft und Wirtschaft schnell, zuverlässig und qualitativ hochwertig mit Informationen zu versorgen", so der ZBW-Direktor Horst Thomsen. Die ZBW erhält von Bund und Ländern pro Jahr 18 Millionen Euro, beschäftigt 217 Mitarbeiter und hat einen Bestand von 4,1 Millionen Büchern. Täglich besuchen rund 300 Interessierte die Bibliotheken in Hamburg und Kiel. Beide Standorte an der Alster und an der Förde sollen auch in Zukunft bestehen bleiben.



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