Frachter reißt Brücke ein - Schiffsunfall in China mit vier vermissten Seeleuten
Ein im Vergleich zu den Containerriesen relativ kleiner Frachter fährt unter einer riesigen Brücke hindurch - und reißt sie ein.
In Ningbo in China fuhr der 97 Meter lange und 16 Meter breite Massengutfrachter "Quin Feng 126" gestern unter der Jintang-Brücke durch. Der Kapitän nahm, wie Schiffsexperten dem Abendblatt sagten, vermutlich die falsche Durchfahrt und zerstörte die Brücke komplett.
Von den 20 an Bord befindlichen Seeleuten konnten bislang nur 16 gerettet werden, vier blieben bis zum späten Abend vermisst. Sie wurden, so die Befürchtung, in ihren Kabinen buchstäblich gefangen, nachdem ein 3000 Tonnen schweres Brückenstück auf das Schiff gekracht war.
Wie Schiffsexperten weiter sagten, wurde das Unglück wahrscheinlich dadurch begünstigt, dass der Frachter keine Ladung an Bord und damit weniger Tiefgang hatte. Ohne Ladung war das Schiff auch leichter und damit schlechter zu manövrieren. Zeitweise waren mehr als 21 Rettungsboote nach dem Unglück unterwegs.



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