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Wirtschaft

Ende einer langen Tradition

Bereits seit 1429 wird im Saarland Steinkohle abgebaut. Aber erst mehr als dreihundert Jahre später sorgte Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken mit einer Verstaatlichung aller Gruben für eine planmäßige Förderung. Mit der Industrialisierung stieg die Bedeutung der Kohle als Brennstoff. 1913 registrierte der Saarbergbau bereits eine Fördermenge von 14 Millionen Tonnen bei einer Belegschaft von 57 000. Mitte der 50er-Jahre erreichte die Kohlförderung mit 17,2 Millionen Tonnen ihren Höchststand. Anfang der 90er-Jahre wurden an der Saar mit noch 18 000 Beschäftigten neun Millionen Tonnen gefördert. Spätestens 2018 soll der Bergbau ganz in Deutschland enden.dpa

 

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