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Wirtschaft

Schwimmdocks aus Kiel

Schiffsmeldungen

Die auf Doppelhüllen-Tanker spezialisierte Lindenau-Werft aus Kiel will künftig als weiteres Standbein weltweit Schwimmdocks anbieten. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen die Arbeiten an dem ersten Schwimmdock bis zum Sommer dieses Jahres beendet sein und die Anlage an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung in Koblenz übergeben werden.

"Die Arbeit an diesem Auftrag hat uns ermuntert, die Produktion dieser Docks künftig auszuweiten", sagt Geschäftsführer Dirk Lindenau, der in dritter Generation das Unternehmen leitet. In den vergangenen Jahren seien Schwimmdocks in der Ostsee zunehmend abgebaut worden und plötzlich herrsche Mangel an diesen aufwendigen Anlagen. "Dazu kommt, dass es nur wenige Unternehmen gibt, die diese Docks überhaupt fertigen können", so Lindenau.

Das Dock ist 164 Meter lang, 33 Meter breit und verfügt über eine Hebefähigkeit von 6000 Tonnen. Ausgestattet ist es mit zwei Kränen, einem Feuerlösch- und einem zentralen Versorgungssystem. "Weitere Neubauten für den weltweiten Vertrieb sind geplant", sagt Lindenau. Bestellungen lägen aber bislang nicht vor.

 

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