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Wirtschaft

Jobbörse StepStone überholt Monster

HAMBURG. Die Jobbörsen im Internet boomen weiter. "Immer mehr Menschen bewerben sich online", sagt Wolfgang Bruhn, Vorstand des Internet-Stellenmarkts StepStone Deutschland, an dem die Axel Springer AG (Abendblatt, "Bild") mit 49 Prozent beteiligt ist.

Nach einer Studie der "Wirtschaftswoche" schaltet schon jedes zweite große deutsche Unternehmen offene Stellen auf einer Website wie Monster, StepStone oder Jobscout 24 - Tendenz steigend. Weiteres Potenzial ist laut Experten vorhanden: Denn immerhin drei von vier Unternehmen werben schon auf ihrer eigenen Internetseite um neue Mitarbeiter.

Der Markt wird von wenigen großen Anbietern dominiert. StepStone überholte im Dezember 2006 mit 938 000 Besuchern erstmals Monster (919 000), berichtet der Branchendienst Crosswater unter Berufung auf Zahlen von Nielsen NetRatings. Auf den Plätzen folgen Jobpilot, die 2004 von Monster übernommen wurden, Jobware und Stellenanzeigen.de.

"Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnten wir unsere Besucherzahl um mehr als 90 Prozent steigern", sagt StepStone-Chef Bruhn. Während Monster ein Plus von 19,5 Prozent verzeichnete, gingen die Nutzerzahlen von Jobpilot und Jobscout 24 um rund 50 Prozent zurück.

Ein anderes Bild zeigt sich bei der Zahl der Online-Stellenangebote: Anfang Januar lag Jobpilot mit 33 800 Offerten vor Monster (32 000) und Stepstone (20 870), berichtet Crosswater. Bei der Reichweite hat Monster die Nase vorn: Die Website liegt laut Alexa.com im Drei-Monatsschnitt auf Platz 5456 der meistgenutzten Internetseiten vor Stepstone (Rang 8781) und Jobpilot (12 398).HA

 

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