Rekordgewinn für die Deutsche Bank
FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat ein neues Rekordergebnis im dritten Quartal erzielt und in den ersten neun Monaten 2006 bereits mehr Gewinn erwirtschaftet als im gesamten Vorjahr. Vorstandschef Josef Ackermann, der derzeit wieder als Angeklagter im Düsseldorfer Mannesmann-Prozess vor Gericht steht, blickt auch optimistisch auf das laufende vierte Quartal: "Wir freuen uns, dass sich die Belebung der Geschäftsaktivitäten aus dem September in den Oktober fortgesetzt hat."
Von Januar bis September erzielte das größte deutsche Kreditinstitut eine Eigenkapitalrendite vor Steuern in Höhe von 32 Prozent. Sie lag damit klar über der Schwelle von mindestens 25 Prozent, die Ackermann jeweils für das Ende eines Geschäftsjahres anpeilt und die 2005 erstmals erreicht wurde. In absoluten Zahlen bedeutete dies einen Gewinn vor Steuern von 6,25 Milliarden Euro (plus 23 Prozent), der damit höher als im gesamten Jahr 2005 (6,11 Milliarden Euro) lag. Für 2008 hatte das Finanzhaus vor kurzem das Ergebnisziel von 8,4 Milliarden Euro ausgegeben.
Getrübt wurden die Zahlen durch ein schwaches Ergebnis im Eigenhandel mit Aktien. Im Bereich Aktienhandel brachen die Erträge im dritten Quartal um fast ein Drittel auf 700 Millionen Euro ein.
Die Bank hatte Ende September weltweit 67 474 Mitarbeiter, dank mehrerer Übernahmen war dies ein Plus von 2039 gegenüber Ende Juni.



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