DÜSSELDORF/BREMEN. Der erstmals in Deutschland nachgewiesene Gen-Reis ist unter anderem in südwestdeutschen Filialen des größten deutschen Lebensmittelhändlers Edeka gefunden worden. Auch die zur Schwarz-Gruppe (Lidl) gehörende Warenhauskette Kaufland ist betroffen. Kaufland teilte mit, betroffen seien Reislieferungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 27. April 2007, 19. Juni 2007 und 13. Juli 2007. Die Handelsgruppe rief die Kunden seiner Supermarktketten Kaufland, KaufMarkt und Handelshof auf, diese Ware zurückzubringen, dann werde der Kaufpreis erstattet. Zur Schwarz-Gruppe gehört auch der Discounter Lidl. Ein Lidl-Sprecher betonte aber, dass Lidl keinen US-Reis im Sortiment führe.

Gen-Reis aus den USA ist auch über Bremen in den Handel gelangt. Lebensmittelkontrolleure überwachten gestern bei der Bremer Rickmers Reismühle die Rückrufaktion einer Lieferung, bei der geringe Anteile an gentechnisch verändertem Reis nachgewiesen wurden.

Edeka kündigte unterdessen an, die betroffene Reismarke in ganz Deutschland aus den Regalen zu nehmen. "Die Edeka Südwest hat den betreffenden Reis der Marke "fit for fun Vollkornreis Marathon" aus dem Regal genommen, und wir sind derzeit dabei, dies deutschlandweit umzusetzen", sagte ein Sprecher der Edeka-Zentrale in Hamburg. Im Bereich der Edeka Südwest sei auch das Reisprodukt "fit for fun Trix Reis-Mix Triathlon" aussortiert worden. Der in den Läden gefundene Gen-Reis war von einer Reismühle in Gelsenkirchen verarbeitet worden.rtr