HWWI sucht neuen Institutsstandort
Das privat finanzierte Hamburgische Welt-Wirtschaftsinstitut (HWWI) zieht ein Jahr nach seiner Gründung eine positive Bilanz. 2005 wurden rund 20 Forschungsprojekte begonnen - unter anderem über Migration, die Entwicklung des weltweiten Energiemarktes sowie die regionalen Wachstumsperspektiven. Das Institut beschäftigt derzeit zwölf Mitarbeiter, zwei weitere Arbeitsverträge seien unterschriftsreif, zog der HWWI-Geschäftsführer Gunnar Geyer gestern Bilanz. Auch wirtschaftlich arbeitet das gemeinnützige Institut erfolgreich. Bei einem Umsatz von 1,2 Millionen Euro wurde ein Überschuß von 600 000 Euro erzielt. "Dies ermöglicht uns, künftig noch mehr in Grundlagenforschung und kostenlose Publikationen zu investieren", so Geyer. Mit der Auflösung des HWWA zum Jahresende erwägt Thomas Straubhaar, der beide Institute noch in Doppelfunktion leitet, einen Umzug aus dem Gebäude an der Binnenalster: "Wir sind auf der Suche nach neuen Räumen in der Größenordnung von 800 bis 1000 Quadratmetern." Ziel sei es, Ende 2007 insgesamt 30 Mitarbeiter zu beschäftigen. Gesellschafter des HWWI sind die Universität Hamburg und die Handelskammer.




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