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Wirtschaft

Die Aktien der Experten

Die Haspa-Analysten haben sich von ihren Stada-Aktien getrennt und dafür den DAX-Wert Henkel in ihr Musterdepot aufgenommen. "Der Stada-Kurs hatte sich bis auf 18 Euro erholt", begründet Analyst Reinhard Opitz den Verkauf mit einem Plus von sechs Prozent. "Da war erst mal eine Verschnaufpause zu erwarten." Er betont jedoch, daß durch Übernahmespekulationen durchaus noch Kurspotential bei den Stada-Papieren vorhanden sei. "Wir haben unsere generelle Empfehlung für die Aktie nur auf Halten, aber noch nicht auf Verkaufen gesetzt."

So gebe es weiter Gerüchte über eine mögliche Übernahme des Arzneimittelherstellers durch einen ausländischen Konkurrenten. Das könnte den Kurs noch einmal beflügeln. "Über Stada kann man in den deutschen Markt für Generika einsteigen, der als Türöffner für Europa gilt." Generika sind preisgünstige Nachahmermedikamente, bei denen der Patentschutz des Originalproduktes abgelaufen ist.

Die ins Musterdepot aufgenommenen Henkel-Vorzugsaktien würden jedoch größeres und vor allem schnelleres Kurspotential als Stada haben, so Opitz weiter. "Das hochsolide Unternehmen hat erkannt, daß in Europa die Wachstumschancen wegen der Konsumzurückhaltung begrenzt sind, und hat deshalb in den USA zugekauft - unter anderem mit Dial einen der größten Waschmittelhersteller", sagt der Analyst. Bei rund 60 Euro befänden sich die Aktien derzeit in ihrer Talsohle und hätten Luft, bis auf rund 68 Euro zu steigen, wo sie noch im Sommer standen.rh

 

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