Benetton hat wieder gut lachen
Der italienische Modekonzern Benetton hat sich im ersten Halbjahr 2004 vom schwierigen Geschäft im Textilhandel abkoppeln können.
Rom. Der Nettogewinn des Konzerns stieg von 50 auf 67 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum.
Wie das Unternehmen gestern bekannt gab, sank allerdings der Umsatz von 969 auf 853 Millionen Euro. Das operative Ergebnis fiel von 130 Millionen auf 111 Millionen Euro, hieß es. Die Nettoverschuldung sank von 571 Euro auf 567 Millionen Euro.
Bis Ende 2004 rechnet der Konzern aus Ponzano Veneto mit einem Nettogewinn zwischen 125 und 130 Millionen Euro. Der Umsatz soll bis Jahresende bei 1,7 Milliarden Euro liegen, so der Konzern. Geplant sind bis Jahresende Investitionen im Wert von 100 Millionen Euro, die hauptsächlich zum Ausbau des Vertriebsnetzes dienen sollen.
In Deutschland, einem der wichtigsten Märkte nach Italien, hat Benetton in diesem Jahr bereits kräftig expandiert. Erst im Juli wurde in Berlin ein so genannter Flagshipstore eröffnet. Auf 800 Quadratmetern wird über drei Etagen die gesamte Mode der Kollektionen United Colors of Benetton und Sisley für Damen, Herren und Kinder angeboten. Weitere neue Geschäfte kamen in München und Bremen hinzu. In der bayerischen Hauptstadt will Benetton im kommenden Jahr einen weiteren Megastore aufmachen, wie eine Sprecherin dem Abendblatt bestätigte. In Hamburg hingegen sei man mit drei Geschäften bereits gut aufgestellt.
Benetton betreibt bundesweit etwa 250 Geschäfte.




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