Görtz - ein Verfechter der Kundennähe
"Den Namen Görtz kennt in Hamburg jedes Kind", sagte Michael Freytag, Senator für Bau und Umwelt, bei der Verleihung des Preises in der Kategorie "Lebenswerk". Das hänge mit dem enormen Erfolg zusammen, "aber das allein erklärt sicher nicht die große Wertschätzung, die die Firma in Hamburg genießt: Groß und erfolgreich sind viele - aber werden sie deswegen schon geschätzt?"
Der besondere Respekt, der dem Unternehmen entgegengebracht wird, hängt für Freytag auch damit zusammen, dass die Familie Görtz "das Beste von dem verkörpert, was die Hanseaten traditionell an ihren großen Unternehmerfamilien bewundern: das Solide, Anständige. Die Fähigkeit, Fantasie und Weitblick mit kaufmännischer Nüchternheit, Beharrlichkeit und großem Fleiß zu verbinden." Es ist ein Weg über Generationen gewesen, wie Freytag hervorhob: von 14 Quadratmetern in Barmbek im Jahr 1875 zu mehr als 240 Filialen in mehr als 90 Städten heute. Ludwig Görtz habe auf diesem Weg eine entscheidende Rolle gespielt, seit er 1980 die Brücke betrat. Seitdem habe er feines unternehmerisches Gespür bewiesen, doch nicht nur das: "Er hat sich einen Namen gemacht als ein Verfechter der Kundennähe, besonders auch der kundenfreundlichen Einkaufszeiten, und hat sich stark gemacht für den Abbau aller überflüssigen Reglementierungen", sagte Freytag: "Als Mitglied des Plenums der Handelskammer und als einer der geistigen Dynamos für die Entwicklung unserer Innenenstadt hat sich Ludwig Görtz um Hamburg verdient gemacht."




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