Die Erfolgsgeschichte der vier Abenteurer
"Menschen mit einer guten Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat." Dieses Zitat des Schriftstellers Mark Twain drücke ziemlich genau das aus, was man heute zur Entwicklung von Globetrotter anmerken könne, sagte Handelskammer-Präses Karl-Joachim Dreyer in seiner Laudatio auf die Sieger in der Kategorie "Unternehmer".
Am Anfang, vor 25 Jahren, habe eine Idee gestanden - die Idee zweier Weltenbummler, die in Hamburg ein Geschäft eröffneten, in dem sich gleichgesinnte Globetrotter die für Abenteuerreisen notwendige Ausrüstung kaufen konnten. Nicht nur Klaus Denart und Peter Lechhart, auch die späteren Mitgesellschafter Thomas Lipke und Andreas Bartmann gingen auch selber am liebsten dem Reisen und Klettern nach.
Dabei entsprachen die Mitglieder des Gründungsteams "auch rein optisch so gar nicht der gängigen Vorstellung eines Hamburger Kaufmanns", so Dreyer: "Vier teils langbärtige oder langhaarige Männer - eher Abenteurer - die sich offensichtlich lieber in der Wildnis herumtrieben, als die Treffpunkte der hanseatischen Kaufmannschaft zu besuchen. Konsequenterweise gab es für ein solches Team auch keine Bankfinanzierung."
Dennoch sei aus dem 150-Quadratmeter-Hinterhofgeschäft ein großes mittelständisches Unternehmen mit Filialen in Berlin, Bonn, Frankfurt und Dresden gewachsen. Dabei mussten die Gründer - wie bei ihren Expeditionen - Ausdauer, Zielstrebigkeit und Teamgeist beweisen, sagte Dreyer. "Es ist ihnen aber auch gelungen, die beiden jüngeren heutigen Geschäftsführer in die Unternehmensleitung hereinwachsen zu lassen. Das zeugt von unternehmerischer Weitsicht und von persönlicher Größe."
Auch die Unternehmensphilosophie sei vorbildlich - "im Mittelpunkt stehen die mittlerweile gut 600 Mitarbeiter". Dreyers Eindruck: "Globetrotter Ausrüstungen ist kein Team von vier Geschäftsführern, sondern das Team sind alle."




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