Rettungspaket
Barroso glaubt an eine baldige Wende für Griechenland
Sofern Athen reformwillig sei und sich alle EU-Länder für einen Verbleib in der Eurozone aussprächen, kann das Land es schaffen, so der EU-Kommisionspräsident.
Straßburg. In seiner Rede vor dem EU-Parlament in Straßburg nahm EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Mittwoch auch Griechenland in die Pflicht, zugleich machte er dem Land Mut. "Ich glaube fest, dass wir in diesem Herbst die Wende schaffen können", sagte er unter tosendem Beifall des EU-Parlaments in Straßburg. Wenn Athen "alle Zweifel an seinem Reformwillen ausmerzt, und wenn alle anderen Länder Zweifel an der Entschlossenheit ausmerzen, Griechenland in der Eurozone zu halten, können wir es schaffen", sagte Barroso in seiner Rede zur Lage der Union.
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Die Schuldeninspekteure der internationalen Geldgeber prüfen derzeit in Athen, ob die Regierung ihre Sparauflagen glaubwürdig umsetzt. Ihr Zeugnis soll im Oktober fertig werden. Dann braucht Griechenland weitere 30 Milliarden Euro Notkredite, um nicht in die Pleite zu rutschen. Barroso sagte, wenn die Hellenen ihre Verpflichtungen einhalten, solle das Land "in der Währungsunion bleiben – als Mitglied der europäischen Familie".














