Werkstätten im Test
ADAC: Schlechte Noten für A.T.U. und Bosch Car Service
Autoclub hat freie Ketten und Vertragswerkstätten geprüft – Ergebnis: Freie arbeiten schlechter. Hamburger Filiale besonders schlecht.
München/Hamburg. Beim großen Werkstätten-Test 2012 haben die freien Werkstattketten im ADAC-Test wesentlich schlechter abgeschnitten als die sogenannten Vertragswerkstätten. Eine besonders niedrige Punktzahl bekam A.T.U., wie der Automobilclub in München mitteilte. 18 von 25 Werkstätten machten Fehler. Beim Bosch Car Service patzten 15 von 25 getesteten Betrieben.
Dagegen blieben laut ADAC 22 von 25 geprüften Vertragswerkstätten ohne Fehler. Mercedes und Renault bekamen durchweg die Note "Sehr Gut". Audi, BMW und VW hatten jeweils einen Ausreißer nach unten. So kam BMW in Leipzig nur zu einem "Ausreichend", Audi in Leipzig zu einem "Befriedigend" und VW in München zu einem "Gut".
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Mit nur 17 von 100 Punkten erhielt eine Hamburger Filiale des Bosch Car Service eine der schlechtesten Bewertungen, die der ADAC seit Beginn des Werkstatt-Tests vor 42 Jahren vergeben hat. Ein Berliner Mercedes-Betrieb erreichte dagegen die vollen 100 Punkte.
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Bei den freien Werkstätten sei nicht nur die Arbeitsleistung teils mangelhaft, beklagte der ADAC. Häufig bieten sie nicht den richtigen Serviceumfang an. Der Autoclub fordert freie Werkstätten und Ketten auf, mit größerer Sorgfalt die richtigen Wartungslisten auszuwählen.
Für den Test hatt der Autoclub die Modelle Audi A3, BMW 1er und Mercedes A-Klasse, Renault Megane und Golf 5 eingesetzt. Für die Überprüfung der Werkstätten wurden die Fahrzeuge mit den fünf folgenden Mängeln präpariert: Ein verstelltes Scheinwerferlicht, eine defekte Kennzeichenleuchte, ein ausgehängter Auspufftopf, ein zu niedriger Kühlmittelstand und ein Ersatzrad mit zu wenig Reifendruck.Die Arbeitsleistung wurde mit 60 Punkten, der Service mit maximal 40 Punkten bewertet. Punktabzug gab es, wenn wesentliche Serviceleistungen fehlten oder Zusatzarbeiten ohne Auftrag ausgeführt wurden. Der ADAC riet allen Autofahrern, den Wagen zusammen mit dem Serviceberater anzuschauen und den Wartungsauftrag schriftlich zu erteilen.
Mit Material der dapd

















