Hamburger Logistiker
Waggonvermieter VTG senkt Jahresprognose
Das Hamburger Unternehmen spürt die schwächelnde Konjunktur, zudem belasten höhere Instandhaltungs- und Personalkosten das Ergbnis.
Hamburg. Der Schienenlogistiker und Waggonverleiher VTG hat wegen der konjunkturellen Flaute seine Jahresziele etwas zurückgefahren. Den Umsatz erwartet das börsennotierte Unternehmen nun in der unteren Hälfte der Prognose von 760 bis 800 Millionen Euro, wie VTG am Mittwoch in Hamburg mitteilte.
Beim Betriebsgewinn rechnet VTG angesichts der verhaltenen Konjunkturentwicklung damit, die untere Grenze der Vorhersage von 170 bis 178 Millionen Euro zu treffen.
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Bereits im ersten Halbjahr machte sich die schwächelnde Konjunktur bei VTG bemerkbar. Der Umsatz kletterte auf Jahressicht leicht um 1,6 Prozent auf rund 380 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn (Ebitda) schrumpfte um 2,3 Prozent auf 82 Millionen Euro.
"Angesichts des unruhigen Umfeldes und der eingetrübten Konjunktur sind wir grundsätzlich mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres zufrieden, hatten allerdings unsere Messlatte ein wenig höher gelegt", sagte der Vorstandsvorsitzende Heiko Fischer. Unter anderem gestiegene Instandhaltungs- und Personalkosten sowie höhere Abschreibungen hätten das Ergebnis belastet. (dpa)
















