Was das Auto kostet
Autobauer sind große Nutzernießer an Gesamtkosten
Steuer, Versicherung, Sprit, Reparaturen: Pkw-Vollkosten seit 1980 teils um bis zu 98 Prozent gestiegen. Wertverlust größte Belastung.
Hamburg. In den letzten 30 Jahren haben sich die Autokonzerne ein immer größeres Stück an den Gesamtkosten der Fahrzeuge gesichert. Weniger Geld fließt dagegen an Werkstätten und die Reifenbranche, während die Kosten für Benzin, Schmieröl und Ähnliches weitgehend gleich geblieben sind.
Das hat eine umfassende Berechnung der sogenannten Vollkosten der Autos von 1980 bis heute ergeben, die am Montag von der Unternehmensberatung Progenium veröffentlicht wurde.
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Die Berater haben dazu alle Kosten des Autobetriebs von der Anschaffung über Steuern, Versicherung, Benzin, Reparaturen bis zur Straßenkarte über 32 Jahre ermittelt und mit den jeweiligen Nettohaushaltseinkommen der Jahre verglichen.
Ergebnis: Die Hauptlast ist nicht wie oft angenommen die Tankrechnung, sondern der Wertverlust. Unter dem Strich ist Autofahren seit 1980 auch teurer geworden, allerdings je nach Fahrzeugklasse verschieden: Die Vollkosten eines VW Polo stiegen um 9 Prozent, die Vollkosten einer Mercedes S-Klasse aber um 98 Prozent. (dapd/abendblatt.de)
















