Deutsche Seefahrt volle Kraft voraus
Kommentar
Die Seefahrt ist eine Wachstumsbranche. Das macht die Entscheidung der E.R. Schiffahrt des Hamburgers Erck Rickmers erneut deutlich. Denn mit dem Beschluss, zehn Containerfrachter wieder unter die deutsche Flagge zu stellen, will die Geschäftsführung signalisieren, was alles mit einer für sie günstigen Tonnagesteuer möglich ist. Sie wirkt als Pauschale gerade bei hohen Gewinnen günstig. Das Rückflaggen der Schiffe ist dabei eine Geste der Reeder an den Gesetzgeber, diese Steuerregelung langfristig zu sichern, um das boomende Geschäft planmäßig ausbauen zu können. Denn die internationale Arbeitsteilung verspricht auch künftig zuverlässiges Wachstum.
Dieses Wachstum wird auf Dauer neue Arbeitsplätze an Bord schaffen. Und unter deutscher Flagge haben qualifizierte deutsche Seeleute gute Chancen, sich diese Stellen zu sichern. Zumal deutsche Reeder in der boomenden Containerschifffahrt führend sind. Menschen, die die Frachterriesen führen können, sind gesucht. Sie werden es bleiben. Wer sich zutraut, mit internationalen Kollegen an Bord und in den Häfen zusammenzuarbeiten, macht wertvolle Erfahrungen. Egal, ob die Karriere bis hinauf zum Kapitän oder wieder an Land führt.




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