Kein Transrapid in Peking
Siemens startet ins Geschäftsjahr mit Gewinnsprung
München. Der Siemens-Konzern hat die Hoffnung auf eine 1300 Kilometer lange Transrapid-Strecke zwischen Peking und Shanghai aufgegeben. "Nach menschlichem Ermessen wird es kein Transrapid", sagte Siemens-Chef Heinrich von Pierer gestern bei der Hauptversammlung. Damit wolle er den Spekulationen um das Projekt ein Ende setzen. Das chinesische Eisenbahnministerium favorisiere einen preiswerteren Schnellzug aus Japan mit Rad-Schiene-Technik. "Wir gehen weiter davon aus, in China über die Strecke zum Flughafen Shanghai hinaus zum Zuge zu kommen", sagte ein Transrapid-Sprecher.
Der Siemens-Konzern startete unterdessen dank eines boomenden Handy-Geschäfts mit einem Gewinnsprung ins neue Geschäftsjahr. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich im ersten Quartal um 39 Prozent auf 726 Millionen Euro. Der Umsatz sank um drei Prozent auf 18,3 Milliarden Euro.



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