24.05.12

Börsengang-Fiasko

Warum Facebook im Fokus der Kritik steht

Nach dem Börsengang-Hype hagelt es von vielen Seiten Kritik, Klagen und US-Behörden sind aktiv. Dazu die wichtigsten Fragen und Anworten.

Foto: REUTERS
Sie fällt und fällt und fällt: Die Facebook-Aktie lotet immer neue Tiefstände aus
Im Visier: Neben der Finanzaufsicht befassen sich auch zwei Kongressausschüsse in den USA mit dem verpatzen Börsengang des Internetunternehmens Facebook

Berlin/New York. Erst kam der Kursabsturz, jetzt folgen Klagen und Untersuchungen der Aufsichtsbehörden zuhauf. Was noch vor wenigen Tagen als größter Börsengang eines Internetunternehmens gefeiert wurde und hochfliegende Gewinnfantasien weckte, wächst sich zunehmend zum Fiasko aus. Hier die wichtigsten Fragen und Anworten:

Nach dem Hype hagelt es plötzlich Klagen, die US-Finanzaufsicht und auch der Kongress sind aufmerksam geworden. Warum?

Die Investmentbanken, die den Facebook-Börsengang eingefädelt hatten, sollen ihre Umsatzprognosen für das Netzwerk nach unten korrigiert haben – das dann aber nur einigen handverlesenen Großkunden mitgeteilt haben. Kleinere Investoren bekamen dagegen nichts mit. Nun forschen staatliche Regulierer und Aufseher der Industrie nach Mauscheleien. Mehrere Investoren strengten schon eine Klage vor einem Gericht in Manhattan an. Auch zwei Ausschüsse des US-Kongressen haben sich inzwischen in den Fall eingeschaltet.

+++ Nach Fall der Aktie: Zieht Facebook jetzt um? +++

Haben die Banken, zu denen Branchengrößen wie Goldman Sachs und Morgan Stanley als Konsortialführer des Aktiendebüts zählen, gegen geltendes Recht verstoßen?

Das renommierte "Wall Street Journal" nennt es "eines der am besten gehüteten Geheimnisse" der Wall Street, dass die an Börsengängen beteiligten Geldhäuser es sich sehr wohl aussuchen dürfen, an wen sie wichtige Informationen weitergeben. Die Investmentbanken sehen darin kein Problem: Schließlich bezahlen ihre Kunden teuer dafür, sagen sie. In allen anderen Fällen ist in den USA solch eine "selektive Veröffentlichung" durch Unternehmen und Wall-Street-Firmen aber verboten. Banken, die Börsengänge einfädeln, dürfen sogar bis 40 Tage nach Handelsstart keine Analysen an die Öffentlichkeit geben. Manche Finanzjuristen fordern, diesen sehr ungleichen Informationsfluss per Gesetz zu unterbinden.

Ein Viertel der vorigen Freitag ausgegebenen Aktien war für Privatanleger bestimmt – sehr viel für einen Börsengang dieses Kalibers. Können sie auf Entschädigung hoffen, nachdem der Kurs bis zum Mittwoch um rund 16 Prozent abgestürzt ist?

Morgan Stanley will nach Informationen des "Wall Street Journal" von Fall zu Fall "Anpassungen" bei den Kaufpreisen vornehmen, wenn Kunden während des Börsengangs am Freitag zu viel gezahlt haben. Details werden aber nicht genannt.

Warum ist Facebook überhaupt mit einem Preis von 38 Dollar an den Start gegangen, wenn hinterher alles in sich zusammenfällt? Gab es keinerlei Warnungen?

Es wird immer deutlicher, dass Facebooks Wert bei weitem überschätzt wurde. Ob absichtsvoll oder nicht, ist noch unklar. Im Nachhinein nennen Fachleute die Aussicht, dass das erst acht Jahre alte Online-Netzwerk eine 100-Milliarden-Dollar-Firma sein sollte und die Aktie eine Bewertung wie zu Zeiten der Internet-Blase zu Beginn des Jahrtausends hatte, "lächerlich". Warnzeichen hatte es durchaus gegeben: Ende April hatte Facebook mitgeteilt, dass das Wachstum stockt und dass im ersten Quartal der Umsatz um sechs Prozent zurückging. Der Gewinn brach sogar um 32 Prozent ein. Zugleich wurde der Aktienpreis in die Höhe geschraubt und die Zahl der Anteile, die zum Börsengang ausgegeben werden sollten, erheblich ausgeweitet.

Wer sind die Profiteure des Börsengangs?

Auf jeden Fall diejenigen, die schon vor Jahren in Facebook investiert und ihre Anteile am Freitag auf dem Höchststand abgestoßen haben. Facebook selbst sammelte 16 Milliarden Dollar ein. Gut verdient haben aber auch die Banken, die hinter dem Börsendebüt standen. So sackten Morgan Stanley und andere Geldhäuser nach Informationen des "Wall Street Journal" rund 100 Millionen Dollar durch komplizierte Manöver ein, die zur Stabilisierung des abstürzenden Kurses dienten. Hinzu kommen noch die millionenschweren Gebühren für die Organisation des riesigen Börsengangs. (dapd/abendblatt.de)

Für wen der Facebook-Börsengang zur Goldgrube wird
Für wen der Facebook-Börsengang zur Goldgrube wird:
Der Börsengang von Facebook wird Gründer Mark Zuckerberg sowie frühe Investoren und Mitarbeiter steinreich machen. Manche können sich auf eine fast schon wundersame Geldvermehrung freuen. Es gibt zwar keine Garantie, dass der Ausgabepreis der Aktie am oberen Ende der Spanne von 35 Dollar liegen wird – aber das riesige Interesse macht das wahrscheinlich. Und da mit einem steigenden Aktienkurs zu rechnen ist, dürften die Anteile bald noch mehr wert sein.
Mark Zuckerberg:
Der Facebook-Gründer hält derzeit 533,8 Millionen Aktien, wird sich aber von 30 Millionen trennen, um Steuern zu bezahlen. Sein verbliebener Anteil wäre bei 35 Dollar je Aktie rund 17,6 Milliarden Dollar wert. Zudem wird er auch nach dem Börsengang fast 60 Prozent der Stimmrechte kontrollieren
Accel Partners:
Die Investmentfirma war durch ihren Partner James Breyer unter den ganz frühen Facebook-Geldgebern – und das zahlt sich jetzt aus. 2005 stecke Accel 12,7 Millionen Dollar in das damals noch winzige Online-Netzwerk. Jetzt halten Breyer und Accel knapp 201,34 Millionen Aktien, die bis zu 7,1 Milliarden Dollar wert sein werden. Davon wollen sie 38,2 Millionen Aktien beim Börsengang versilbern - das kann immerhin 1,34 Milliarden Dollar bringen.
Dustin Moskovitz:
Dieser junge Mann hatte das Glück, sich das Zimmer im Harvard-Studentenwohnheim mit Mark Zuckerberg zu teilen. Er wurde zu einem Mitstreiter in der Anfangszeit von Facebook. 2008 verließ er das Unternehmen behielt aber seinen Anteil und will sich auch beim Börsengang nicht davon trennen. Die 133,7 Millionen Aktien werden bis zu 4,7 Milliarden Dollar wert sein.
Juri Milner:
Der russische Internet-Investor kam mit seiner Firma DST relativ spät bei Facebook an Bord und musste entsprechend einige hundert Millionen Dollar lockermachen, es wird für ihn trotzdem ein Riesen-Geschäft. Die aktuell 131,3 Millionen Aktien werden bis zu 4,6 Milliarden Dollar wert sein. Der Russe macht beim Börsengang ordentlich Kasse: Über 26,2 Millionen Aktien im Wert von bis zu 920 Millionen Dollar sollen verkauft werden.
Sean Parker:
Einst war er an der Musiktauschbörse Napster beteiligt und galt als "Bad Boy" des Silicon Valley. Doch Parker bewies ein ums andere Mal ein Gespür für gute Internet-Geschäftsideen, was ihn zum Milliardär machte. Bei Facebook war er der erste Präsident und half Zuckerberg, aus der Netzwerk-Idee ein Geschäft zu machen. Seine gut 69,6 Millionen Aktien dürften zum Börsengang über 2,4 Milliarden Dollar wert sein. Er behält sie alle.
Sheryl Sandberg:
Die Managerin, die Zuckerberg persönlich bei Google abwarb, gilt als die wichtigste Architektin von Facebooks Milliardenumsätzen. Der Börsengang wird sie zur Milliardärin machen: Zusammen mit bald fällig werdenden Optionen kommt sie auf rund 41,2 Millionen Aktien im Wert von bis zu 1,4 Milliarden Dollar allein zum Ausgabepreis. (dpa)
Facebook-ABC: A wie "Aussteigen" bis Z wie "Zuckerberg"
Facebook-ABC: A wie "Aussteigen" bis Z wie "Zuckerberg"
Aussteigen:
Von Facebook offiziell wieder los zu kommen und dabei auch all seine Daten wieder mitzunehmen, ist gar nicht so einfach. Facebook bietet zunächst an, ein Profil zu "deaktivieren", um es bei nächster Gelegenheit wieder aufwachen zu lassen. Das Löschen eines Kontos ist erst der zweite Schritt. Datenschützer kritisieren zudem, dass Facebook auch dann nicht alle Daten von seinen Servern löscht.
Beziehungsstatus:
Er bringt Freud und Leid, wie in der Liebe: Wer den Beziehungsstatus bei Facebook ändert, informiert seine Freunde nicht nur darüber, dass er frisch verliebt, nun verlobt oder dann gar verheiratet ist – sondern bei weiteren Änderungen im Privatleben auch darüber, dass er wieder Single oder gar die Ehe dahin ist. Dafür erhalten die Freunde beim Wechsel des Status' eine Nachricht.
Datenschutz:
Obwohl der US-Konzern eine ganze Büroetage in Hamburg belegt, beharrt er darauf, dass seine juristische Vertretung in Europa in Dublin liegt. Deshalb gelte für Facebook das irische Datenschutzrecht. Das aber ist deutlich laxer. Der deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar pflegt trotzdem ein eigenes Profil bei Facebook. Er will so eigene Erfahrung sammeln.
Freunde:
Wer bei Facebook einen Kontakt hinzufügt, macht die Person, wenn sie denn zustimmt, automatisch zum Freund – ob er denjenigen gut kennt oder nicht. Der durchschnittliche Nutzer auf Facebook hat inzwischen 138 Freunde.
Gefällt mir!:
Klicks auf die Schaltfläche mit diesem Ausruf und dem nach oben zeigenden Daumen füttern das Gehirn von Facebook: Das Netzwerk weiß damit, welche Personen, Produkte oder Artikel seine Nutzer mögen. Das geht sogar außerhalb von facebook.com, wenn andere Internetseiten den "Gefällt mir" Knopf benutzen. Laut Facebook klicken Nutzer pro Tag zwei Milliarden Mal "Gefällt mir!".
Gesichtserkennung:
Facebook hat als erstes soziales Netzwerk eine Technologie eingeführt, die biometrische Daten seiner Nutzer gezielt auswertet – ausgelesen aus den Profilbildern. Lädt ein Nutzer ein Foto hoch, das Freunde zeigt, erkennt Facebook, wer darauf zu sehen ist und bietet an, das Foto mit dem jeweiligen Profil zu verknüpfen.
Harvard:
Mark Zuckerberg gründete Facebook 2004 in einem Studentenwohnheim der Bostoner Elite-Uni. Zunächst stand das Netzwerk nur Studenten an bestimmten Universitäten, dann nur Menschen mit einer Uni-E-Mail-Adresse offen.
Identität:
Facebook verlangt, dass sich Nutzer unter ihrem echten Namen anmelden. Falsche Profile können theoretisch gelöscht werden. Das passiert aber nur sehr selten, etwa wenn sie gemeldet werden. Erst einmal in den USA hat Facebook nun damit begonnen, Profile prominenter Nutzer eigenständig zu verifizieren. Dafür wollen die Macher des Netzwerks tatsächlich auch die Personalausweise sehen.
Konkurrenz:
Auf dem Markt der sozialen Netzwerke machen Facebook vor allem zwei Kontrahenten zu schaffen: Der 140-Zeichen-Dienst Twitter und der Internet-Gigant Google. Der hat im Herbst 2011 sein Google Plus freigeschaltet, das ähnlich wie Facebook funktioniert. Den deutschen Klon StudiVZ hat Facebook weitgehend abgehängt. Die VZ-Netzwerke planen nun für den Sommer eine Neuausrichtung.
Organspende:
Der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, will sich mit seiner Plattform auch gesellschaftlich engagieren: Seit diesem Frühjahr finden Nutzer in ihren Profilen Felder vor, in denen sie sich für Organspenden aussprechen können. Diese Option wurde aber erst einmal nur in den USA und in Großbritannien eingeführt. Ob und wann Facebook auch in Deutschland Organspenden fördert, ist offen.
Partner:
Der Software-Gigant Microsoft ist nicht nur an Facebook beteiligt, sondern arbeitet mit ihm auch eng zusammen. So hat Facebook die Technologie Skype für Videokonferenzen übernommen, nachdem Microsoft den Dienst gekauft hat. Außerdem integriert Facebook zunehmend Microsofts Suchmaschine Bing in sein System.
Stars:
Prominente ziehen auch bei Facebook die Aufmerksamkeit auf sich. So verfolgen allein 55 Millionen Nutzer Nachrichten vom Popstar Rihanna, bei Lady Gaga sind es 50 Millionen. Mit dabei sind auch deutsche Promis wie der Fußballer Manuel Neuer. Er kommt auf fast 700.000 Fans bei Facebook, Bastian Schweinsteiger auf 730.000.
Tod:
Nutzer, die plötzlich aus dem Leben scheiden, hinterlassen ein intaktes Profil. Angehörige können das Profil sperren oder in einen "Trauermodus" überführen lassen. Wählen sie die zweite Möglichkeit, wandelt Facebook die Pinnwand des Verstorbenen in ein Kondolenzbuch.
Top-Themen:
Der Tod der britischen Soulsängerin Amy Winehouse war 2011 das meist diskutierte Thema deutscher Nutzer auf Facebook. Ebenfalls in den Top Ten: Der Ehec-Erreger, die Debatte um das PC-Spiel Modern Warfare und die Doktorarbeit des ehemaligen deutschen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg.
Urheberrecht:
Nur allzu oft zu sehen: Profilfotos, die bekanntere Menschen oder Figuren etwa aus Comics zeigen als die Nutzer, die sich mit den Abbildungen schmücken. Wer urheberrechtlich geschützte Bilder bei Facebook einstellt oder fremde Bilder als Profilfoto nutzt, der macht sich indes strafbar. Hier ist Vorsicht geboten!
Zuckerberg:
Der Gründer des sozialen Netzwerks ist selbst ein begeisterter Nutzer von Facebook. 13 Millionen Nutzer lassen sich von ihm auf dem Laufenden halten – und erfahren so, dass Mark Zuckerberg Hochchinesisch lernt und neulich Vegetarier wurde. Sogar Zuckerbergs Hund Beast hat eine Seite – und auf Facebook eine halbe Million Fans. (dapd)
Chronologie: Facebooks Aufstieg vom Studentenwohnheim zum Milliarden-Konzern
In rund acht Jahren hat Facebook es von einem Studenten-Projekt zum Milliarden-Unternehmen geschafft und wird als baldiger Börsenstar gehandelt. Die Meilensteine auf diesem Weg:
Februar 2004: Mark Zuckerberg und seine Mitgründer starten Facebook aus ihrem Studentenwohnheim an der Elite-Uni Harvard. Es ist eine Art digitales Jahrgangs-Buch für Studenten. Zuckerbergs Kommilitonen Tyler und Cameron Winklevoss klagen später mit dem Vorwurf, er habe ihnen die Idee für Facebook gestohlen.
März 2004: Der Dienst wird von Harvard auf die Universitäten Stanford, Columbia und Yale ausgeweitet
September 2004: Das spätere Grundelement von Facebook – die Pinnwand – kommt dazu.
Dezember 2004: Facebook hat rund eine Million Nutzer.
Mai 2005: Der Investor Accel Partners steckt 12,7 Millionen Dollar in die Firma. Facebook wird dabei mit 100 Millionen Dollar bewertet.
Dezember 2005: Facebook hat mehr als 5,5 Millionen Nutzer.
September 2006: Nach dem Fokus auf Unis und Schulen öffnet Facebook die Türen für alle.
Dezember 2006: Facebook hat mehr als 12 Millionen Nutzer.
Oktober 2007: Facebook hat mehr als 50 Millionen Nutzer.
Microsoft zahlt 240 Millionen Dollar für einen Anteil von 1,6 Prozent – die Bewewrtung liegt also bei 15 Milliarden Dollar.
November 2007: Facebook sorgt für einen Aufschrei bei den Nutzern mit dem Dienst "Beacon", der Einkäufe automatisch den Freunden anzeigt. Facebook Ads bringen Werbung ins Netzwerk.
Februar 2008: Facebook einigt sich mit den Winklevoss-Zwillingen auf einen Vergleich, der inzwischen mehr als 100 Millionen Dollar wert ist. Sie wollen später erfolglos mehr.
März 2008: Die deutsche Facebook-Version startet.
August 2008: Facebook hat 100 Millionen Nutzer.
Dezember 2008: Facebook Connect verknüpft den Dienst mit vielen Webseiten im Netz.
April 2009: Facebook hat mehr als 200 Millionen Nutzer.
Mai 2009: Der russische Investor DST steckt 200 Millionen Dollar in Facebook – bei einer Firmenbewertung von 10 Milliarden Dollar.
Dezember 2009: Facebook hat mehr als 350 Millionen Nutzer.
Juli 2010: Facebook hat mehr als 500 Millionen Nutzer.
Januar 2011: Goldman Sachs und DST bekommen für 500 Millionen Dollar ein Prozent an Facebook.
Juli 2011: Facebook hat mehr als 750 Millionen Nutzer.
September 2011: Der schleswig-holsteinische Datenschützer Thilo Weichert will den "Gefällt-mir"-Button und Fanseiten von Unternehmen stoppen – trifft jedoch auf wenig Resonanz.
Dezember 2011: Facebook hat 845 Millionen Nutzer. Das Unternehmen verdiente 2011 eine Milliarde Dollar bei 3,7 Milliarden Dollar Umsatz.
Februar 2012: Facebook beantragt einen 5 Milliarden Dollar schweren Börsengang. Bewertung und angestrebter Aktienpreis sind noch offen. (dpa)
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