Luftverkehr
Flugstreik in Frankreich: Hamburg noch nicht betroffen
Bodenpersonal, Piloten und Flugbegleiter legen für vier Tage die Arbeit nieder. Die Flüge aus Hamburg verkehren bislang aber planmäßig.
Das Bodenpersonal, aber auch Piloten und Flugbegleiter wollen mit Arbeitsniederlegungen gegen Pläne der Regierung protestieren, das Streikrecht an Flughäfen einzuengen
Foto: dpa/DPA
Paris. Im französischen Luftverkehr hat heute ein für vier Tage angesetzter Streik begonnen. Das Bodenpersonal, aber auch Piloten und Flugbegleiter wollen mit Arbeitsniederlegungen gegen Pläne der Regierung protestieren, das Streikrecht an Flughäfen einzuengen. Demnach sollen Mitarbeiter ihre Aktionen mindestens 48 Stunden vorher bekanntgeben. Die Arbeitgeber wiederum sollen verpflichtet werden, besser Vorsorge zu treffen und 24 Stunden vor einem geplanten Streik Verkehrsvorhersagen zu machen.
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Nach Angaben der Gewerkschaften müssen Flugreisende mit Ziel oder Zwischenstopp in Frankreich wegen des Arbeitskampfes bis Donnerstagabend mit erheblichen Verspätungen und Verbindungsausfällen rechnen. Die größte französische Fluggesellschaft Air France rechnete für Montag damit, bis zu jeden fünften Kurz- und Mittelstreckenflug streichen zu müssen. Bei den Langstreckenflügen ging die Airline von einer Ausfallquote von unter 15 Prozent aus.
Reisende vom Flughafen Hamburg aus mussten bislang noch keine Verspätungen in Kauf nehmen. Auch wurden noch keine geplanten Flüge gestrichen, heißt es beim Flughafen. Alle bisherigen Linienflüge sind am Montagmorgen wie geplant abgehoben.
Auch auf dem größten Pariser Flughafen Charles de Gaulle war nach Angaben des Radiosenders France Info am frühen Montag kaum etwas vom Streik zu merken. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass dort mindestens 126 Starts und Landungen gestrichen werden sollten. Geplant seien 1190 gewesen.
(abendblatt.de/dpa)





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