26.12.11Soziale Netzwerke
Xing schafft 100 neue Jobs, die meisten in Hamburg
In der Zentrale in Hamburg stockt das Internetnetzwerk Xing im kommenden Jahr personell auf. Dann wird es über 400 Stellen geben.
Von abendblatt.de
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Die Zahl der Stellen bei Xing wächst in Hamburg auf mehr als 400
Hamburg. Das Internetnetzwerk Xing ist auf Wachstumskurs. "Wir schaffen im nächsten Jahr 100 neue Arbeitplätze. Der Großteil davon entsteht in unserer Zentrale in Hamburg", sagte Xing-Vorstandschef Stefan Groß-Selbeck dem "Hamburger Abendblatt". Damit würde die Zahl der Stellen bei Xing allein in der Hansestadt auf mehr als 400 wachsen.
Zugleich baut das Netzwerk, das im TecDAX notiert ist, die Instrumente für die berufliche Nutzung weiter aus. "So erschließen wir neue Erlösquellen", sagte Groß-Selbeck. Dazu gehörten etwa kostenpflichtige Suchfunktionen, die es Unternehmen erleichtern sollen, unter den Millionen Xing-Mitgliedern den passenden Kandidaten für eine zu besetzende Stelle zu finden.
+++ Das Abendblatt-Interview mit Xing-Gründer Groß-Selbeck +++
Ob nun in einem Profil oder Formular, wichtig sind dabei zwei Entscheidungen: Welche Daten gebe ich an und wer darf diese Daten lesen? Wer soziale Netzwerke zur Jobsuche nutzt, sollte einen kleinen Einblick in seine persönlichen Interessen geben. Kritisch können aber schon Fotos aus dem Privatleben sein.
Der beste Datenschutz ist, Daten gar nicht erst zu veröffentlichen. Doch auch wer nur wenige Daten preisgibt, sollte sich genau überlegen, wer diese sehen darf. In sozialen Netzwerken ist es meist möglich, genau zu bestimmen, wer welche Daten lesen darf. Das nachträgliche Löschen von Daten nützt nichts - irgendwo finden sich immer noch Spuren der alten Informationen und Fotos, die über Suchmaschinen gefunden werden können.
Arbeitgeber nutzen das Internet häufig auf der Suche nach Informationen über Bewerber.
Die leichtsinnige Preisgabe persönlicher Daten kann aber auch finanzielle Folgen haben.
Um von einem Anbieter Informationen per E-Mail zu erhalten, ist nur die Angabe der E-Mail-Adresse nötig. Gewinnspiel-Anbieter sammeln teils mehr Daten, als sie benötigen, um diese dann für Werbung weiterzuverkaufen.
Seriöse Anbieter geben sich klar zu erkennen. Sie haben ein Impressum mit Anschrift, klare Geschäftsbedingungen und einen preiswerten Telefonservice. Sensible Daten werden über eine sichere Internetverbindung übertragen (https:// in der Adresszeile und ein kleines Schloss-Symbol).
Eltern sollten die Online-Aktivitäten ihrer Kinder begleiten. Sie sollten mit ihren Kindern unbedingt über Erlebnisse im Internet sprechen. Das hilft den Kindern, den Wahrheitsgehalt von Informationen einzuschätzen.