Dienstag, 29. Mai 2012, 12:57

Abendblatt als Startseite | Aboservice | E-Paper

www.abendblatt.de

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Info
  • Rechner
  • Ticket kaufen
  • studiVZ
  • meinVZ
Magazin Hafen Magazin Senioren

Wirtschaft

iPhone-Hersteller

Drei Tote im Werk von chinesischem Apple-Lieferanten

Mehrere Arbeiter des Apple-Zulieferers Foxconn nahmen sich vergangenes Jahr das Leben. Jetzt starben drei Menschen bei einer Explosion.

Mitarbeiter beim chinesischen Zulieferer Foxconn, die auch Teile für iPhone und iPad produzieren
Foto: picture alliance / dpa

Taipeh. Die Zahl der Toten bei einer Explosion in einem chinesischen Werk von Apple-Zulieferer Foxconn ist nach Angaben des Unternehmens von zwei auf drei gestiegen.

In einer Stellungnahme hieß es, die örtlichen Behörden seien nach vorläufigen Ermittlungen zu dem Ergebnis gekommen, dass der Unfall in der Stadt Chengdu im Südwesten Chinas durch eine „Explosion brennbaren Staubes in einer Leitung“ verursacht worden sei.

Bereits am Samstag hatte ein Sprecher der Behörden erklärt, es gebe keine Hinweise darauf, dass die Explosion am Freitag, bei der auch 15 Menschen verletzt wurden, vorsätzlich ausgelöst worden sei.

Foxconn ist einer der weltweit wichtigsten Elektronikzulieferer. Das in Taiwan ansässige Unternehmen stellt unter anderem iPads und iPhones für Apple her, beliefert aber auch andere Unternehmen wie Sony und Hewlett-Packard.

In den vergangenen Jahren war Foxconn immer wieder wegen der Arbeitsbedingungen in einigen Werken sowie einer Serie von Selbstmorden von Mitarbeitern in die Kritik geraten. (dapd/abendblatt.de)

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus