Geflügelpreise steigen im Handel um 15 bis 20 Prozent
Hamburg. Grillhähnchen, Geflügelwurst und Putengeschnetzeltes werden demnächst deutlich teurer. Die Verbraucher müssten sich auf Preissteigerungen von 15 bis 20 Prozent im Handel einstellen, kündigte gestern Peter Wesjohann, Vorstandschef des größten deutschen Hähnchenproduzenten PHW der Marke "Wiesenhof" an. Grund seien stark steigende Rohstoff-, Verpackungs- und Energiepreise. Rund zwei Drittel der Produktionskosten für ein Hähnchen entfielen auf Futtermittel, die sich um 50 Prozent verteuert hätten. Wie der Preisanstieg genau ausfalle, liege in den Händen des Handels. Ein Hähnchen kostet im Supermarkt oft 2,99 oder 3,99 Euro. 20 Prozent mehr wären 60 bis 80 Cent.




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