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Wirtschaft

Ufa-Kinos kommen in gute Hände

Kommentar

Für die Ufa und ihre etwa 1000 Mitarbeiter ist die geplante Übernahme durch Kieft & Kieft eine gute Nachricht. Ein Großteil der Arbeitsplätze und Kinos bleiben erhalten. Auch Filmfans können sich freuen, steigen mit den Geschwistern Kieft doch Geschäftsleute bei der Ufa ein, für die Kinos mehr sind als reine Investitionsobjekte. So besteht die Hoffnung, dass traditionsreiche Häuser wie das Streit's am Jungfernstieg als das behandelt werden, was sie sind: Schmuckstücke der Filmkultur, die gepflegt werden müssen und bei denen es sich lohnt, sie auszubauen. Dass die Hamburger Zentrale der insolventen Kinokette aufgelöst werden soll, lässt sich verkraften. Ohnehin war die Ufa nur nach Hamburg umgezogen, um mit Cinemaxx zu fusionieren. Ein Zusammenschluss, der scheiterte. Nur über eines sollten die Kiefts noch einmal gründlich nachdenken: Macht es Sinn, auf den traditionsreichen Namen Ufa zu verzichten und stattdessen auf die eigene Marke Cinestar zu setzen? Bei der Ufa klingt die große Vergangenheit des deutschen Films mit, die mit Namen wie Heinz Rühmann oder Marlene Dietrich verknüpft ist. Diesen Klang hat die Kieft-Marke sicher nicht.

 

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