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Wirtschaft

Der verschwiegene Kinoriese

Die Lübecker Familie Kieft bringt seit 55 Jahren die Stars der Leinwände in ihre Kinos. Den Grundstein legten Hilma und Albert Kieft mit den "Lichtspiele Hoffnung" in Lübeck, das noch heute anspruchsvolle Filme zeigt. Seit Mitte der siebziger Jahren ist die nachfolgende Generation im Unternehmen engagiert, das von Heiner und Marlis Kieft auf Expansionskurs gebracht wurde. Nach der politischen Wende in Deutschland 1991 unterstützen die Geschwister die noch bestehenden Filmbezirksdirektionen, was später in den Kauf vieler Kinos in Ostdeutschland mündete. Das Wachstum der Gruppe wird von der australischen Greater Union International - selbst Kinomarktführer in "Down Under" - unterstützt. Sie ist mit 50 Prozent an dem Lübecker Unternehmen beteiligt. Im Ausland betreibt die Cinestar-Gruppe sieben Kinos mit 12 000 Plätzen. In Deutschland kommen 64 Standorte mit 90 000 Sitzplätzen hinzu. Den Umsatz für 2002 bezifferte Heiner Kieft auf 170 nach rund 178 Millionen Euro im Vorjahr.dpa

 

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