Eurozone
Wettbewerbsfähigkeit: Deutsche Volkswirtschaft thront ganz oben
Die Deutschen jagten den Finnen den Spitzenplatz unter den Euroländern ab. Im weltweiten Konkurrenzkampf ging es um zwei Ränge nach oben.
In Deutschland sieht das Forum, das rund 110 Indikatoren misst, eine Verbesserung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes.
Foto: dpa/DPA
Peking. Die deutsche Volkswirtschaft ist zur wettbewerbsfähigsten in der Eurozone aufgestiegen und hat damit den Finnen den Spitzenplatz abgejagt. Das geht aus dem globalen Wettbewerbsbericht hervor, den das Schweizer Weltwirtschaftsforum am Donnerstag in Peking vorlegte. Weltweit arbeitete sich Deutschland um zwei Plätze auf den fünften Rang hoch.
Die USA haben in der Krise hingegen an Konkurrenzfähigkeit verloren. Die größte Volkswirtschaft der Welt büßte auf der globalen Liste zwei Ränge ein und fiel auf Platz vier. Weltweit steht die Schweiz an der Spitze, gefolgt von Schweden und Singapur. China verbesserte seine Wettbewerbsfähigkeit weiter und kletterte um zwei Plätze auf den 27. Rang. Die zweitgrößte Wirtschaftsnation führt damit die Schwellenländer an. Brasilien (58.) und Indien (51.) hinken weit hinterher. Die drittgrößte Volkswirtschaft in Japan stieg von Platz acht auf sechs.
In Deutschland sieht das Forum, das rund 110 Indikatoren misst, eine Verbesserung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes. Es liegt vorne bei der Infrastruktur. Auch wird eine wirksame Wettbewerbspolitik bescheinigt. Doch sei der deutsche Arbeitsmarkt wegen mangelnder Lohnflexibilität und des starken Kündigungsschutzes zu unbeweglich. Das habe in der Krise aber die Arbeitslosigkeit niedrig gehalten.





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