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Wirtschaft

Billigflieger

Ryanair will Milliarden in neue Flugzeuge investieren

Der umtriebige Ryanair-Chef Michael O'Leary arbeitet daran, die Lufthansa zu überholen: Er erwägt den Kauf von 300 neuen Flugzeugen.

Neigt zu durchgeknallten Mimiken und Ideen: Ryanair-Chef Michael O'Leary.
Foto: dpa

London. Europas größter Billigflieger Ryanair ist wieder in Angriffslaune: Er erwäge, bis zu 300 neue Flugzeuge für mehrere Milliarden Euro zu bestellen, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary der „Financial Times“. Dabei könnte neben dem US-Flugzeugbauer Boeing auch die EADS-Tochter Airbus zum Zuge kommen.

Zudem will O'Leary die Aufsichtsbehörden davon überzeugen, dass auf kürzeren Strecken ein Pilot ausreiche. Kopiloten bezeichnete er als überflüssig, weil der Computer mittlerweile die Hauptarbeit beim Flug übernehme. „Damit könnte die Branche ein Heidengeld sparen“, sagte der für seine provokanten Aussagen bekannte Manager.

Bei Zügen sei schließlich auch nur ein Lokführer an Bord. Dabei bestehe genauso die Gefahr, dass dieser durch einen Herzinfarkt ausfalle und einen Unfall verursache, sagte O'Leary. „In 25 Jahren mit mehr als zehn Millionen Flügen hatten wir einen Piloten, der einen Herzinfarkt erlitt, und der hat das Flugzeug noch zum Landen gebracht“, betonte er.

(dpa/abendblatt.de)

 

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