Fast Food
Verkauf perfekt: Finanzinvestor schluckt Burger King
Vier Milliarden Dollar zahlte 3 G für die Kette. Bei dem Finanzinvestor mit Sitz in New York arbeitet der frisch gebackene Ehemann von Chelsea Clinton.
Eine junge Frau isst vor einer Leuchtreklame der Fastfood-Kette «Burger King» einen Hamburger.
Foto: dpa/DPA
New York . Die weltweit zweitgrößte Fast-Food-Kette Burger King wechselt den Besitzer. Für vier Milliarden Dollar inklusive Schulden schluckt der Finanzinvestor 3G Capital das börsennotierte Unternehmen. Der Verwaltungsrat von Burger King habe dem Geschäft zugestimmt, teilte der Schnellrestaurant-Betreiber am Donnerstag mit.
Einigen musste sich 3G Capital vor allem mit drei anderen Finanzinvestoren: TPG, Bain Capital und Goldman Sachs. Sie besitzen zusammen rund ein Drittel am Burger-Brater mit seinem rund 12.000 Schnellrestaurants in 75 Ländern.
Bis 2006 besaßen sie die Kette komplett, dann brachten sie den Großteil an die Börse. Doch die Aktie dümpelt vor sich hin. Das Geschäft lief für Burger King zuletzt deutlich schlechter als für den viel größeren Erzrivalen McDonald's. Der Nummer eins der Burger- Branche gelang unter anderem ein Erfolg mit seinen Kaffee- und Kuchen-Angeboten, mit denen das Unternehmen aus der Fast-Food-Nische ausbrach.
3G Capital hatte sich schon einmal in der Fast-Food-Branche engagiert – bei der Nummer drei, Wendy's. Bei dem Finanzinvestor mit Sitz in New York arbeitet der frisch gebackene Ehemann von Chelsea Clinton, der Investmentbanker Marc Mezvinsky. Dabei sei doch Schwiegervater und Ex-Präsident Bill Clinton der größte Fan des „Big Mac“ von McDonald's, merkte ein Autor des „Wall Street Journal“ augenzwinkernd in seinem Blog an.





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