Datenpanne bei Schlecker
150.000 Daten frei im Internet - Sicherheitslücke bei Drogeriekette Schlecker
Medienberichten zufolge solle es einen erneuten Datenskandal bei der Drogeriekette Schlecker geben. Durch eine Sicherheitslücke konnten Kundendaten im Internet abgerufen werden.
Platz 1: Schlecker ist die größte Drogeriekette Deutschlands mit einem Umsatz von 5,1 Milliarden Euro und 10.708 Filialen (Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2008)
Foto: dpa
Berlin. Deutschland hat die nächste Datenpanne und die Drogeriekette Schlecker die nächsten schelchten Nachrichten. Laut der „Bild“-Zeitung soll es zu einer Datenpanne gekommen sein, bei der 150.000 Datensätzen mit Kundendaten frei im Internet abrufbar gewesen sein sollen. Die veröffentlichten Daten von Online Kunden von Schlecker beinhalteten die Vor- und Nachnamen, Adressen, Geschlecht, E-Mail-Adressen und die Kundenprofile. Außerdem waren auch 7,1 Millionen E-Mail-Adressen von Newsletter-Kunden der Drogerie-Firma abrufbar. Zugang sei von jedem gewöhnlichen PC möglich gewesen, berichtete das Blatt.
Zu den Kunden des Online-Dienstleisters, bei dem die Schlecker-Daten ungesichert lagen, gehörten dem Bericht zufolge unter anderem auch das Finanzministerium, die Allianz-Versicherung, das Bundesverwaltungsgericht und der SPD-Parteivorstand. Schlecker erklärte demnach am Donnerstag gegenüber der Zeitung: „Die Sicherheitslücke wurde umgehend von unserem Dienstleister geschlossen.“ Das Unternehmen kündigte demnach an, die betroffenen Kunden „baldmöglichst umfassend zu informieren“.




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